ORENBURG, 24.-29. Juni 2025 - Die 10. Jubiläumsausgabe des Internationalen Jugendforums "Eurasia Global" wurde heute im Sport- und Kulturkomplex Orenburg offiziell eröffnet. Die Veranstaltung wird bis zum 29. Juni dauern, und es werden 300 junge Menschen aus Russland und dem Ausland zur Teilnahme erwartet. In den zehn Jahren seines Bestehens hat sich das Forum als eine der wichtigsten Plattformen für den Dialog, den Erfahrungsaustausch und die Projektentwicklung zwischen jungen Menschen aus der ganzen Welt etabliert.

Schlüsselbotschaft: Gemeinsam für eine multipolare Welt

Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Motto "Umarmung der multipolaren Welt" und folgt dem Programm des Weltjugendfestivals, das darauf abzielt, die kulturelle Führungsrolle der russischen Regionen gegenüber dem Ausland auszubauen. Diese Initiative soll die kulturelle und internationale Zusammenarbeit durch konkrete Projekte, Erfahrungsaustausch und persönliche Begegnungen stärken. Das Forum wird unter der Schirmherrschaft der Regierung der Region Orenburg und in Zusammenarbeit mit dem Direktorium der Weltjugendfestspiele und der Agentur Rosmolodyozh veranstaltet. Aus mehr als 1300 Bewerbungen aus 89 russischen Regionen und 110 ausländischen Ländern wurden 300 Teilnehmer ausgewählt - 180 aus Russland und 120 aus dem Ausland, darunter auch Landsleute, die außerhalb der Russischen Föderation leben.

Die Teilnehmer setzen sich aus einem breiten Spektrum junger Menschen zusammen - von Studenten und Leitern internationaler Freundschaftsclubs über Vertreter von gemeinnützigen Organisationen, wissenschaftlichen Zentren und Universitäten bis hin zu aktiven jungen Bürgern aus dem Ausland, die an internationaler Zusammenarbeit interessiert sind. Ein besonderer Platz ist auch für Vertreter regionaler Regierungen und Unternehmen vorgesehen, die internationale humanitäre oder Bildungsprojekte durchführen. Die Organisatoren legen auch großen Wert auf die ehrenamtliche Komponente des Forums. Während des Anmeldeverfahrens, das zwischen dem 18. April und dem 18. Mai stattfand, gingen 410 Bewerbungen ein. Neben jungen Menschen aus Russland bekundeten auch Vertreter aus 20 anderen Ländern - darunter Bangladesch, Nigeria, Pakistan, Syrien, Algerien, Vietnam, die Niederlande, China und Usbekistan - ihr Interesse an einem Freiwilligendienst. Daraus wurden 80 Freiwillige ausgewählt, die bei der Organisation des Forums helfen und eine Atmosphäre der Gastfreundschaft für alle Gäste schaffen sollten.

Reiche Arbeits- und Kulturlandschaft

Das Programm umfasst ein reichhaltiges Angebot an fachlichen Inhalten - Workshops, Vorträge und Teamarbeit bei der Konzeption spezifischer Projekte, die dazu beitragen sollen, Vertrauen und internationale Zusammenarbeit in einer multipolaren Welt aufzubauen. Das Ergebnis werden nicht nur Präsentationen und Prototypen sein, sondern auch konkrete Vorschläge für die Aktivitäten der Internationalen Freundschaftsclubs, die bereits bei der letzten Ausgabe eine wichtige Rolle gespielt haben. Aber auch das Kultur- und Bildungsprogramm steht im Mittelpunkt des Interesses. Die Teilnehmer des Forums werden die Gelegenheit haben, die Region Orenburg in ihrer ganzen Vielfalt kennen zu lernen - in Bezug auf Geschichte, Naturschönheiten und technologisches Potenzial. Auf dem Programm stehen u.a.:

Besuch des Naturschutzgebiets "Orenburgsky",

Exkursion zum Kältewerk Orenburg,

Besichtigung des Museums im Haus der Familie Rostropowitsch,

Besuch der einzigartigen Galerie "Orenburger Spitzenschal",

Kulturzentrum Eremitage-Eurasia mit dem einzigen Jaspissaal der Welt,

und andere Sehenswürdigkeiten, darunter das Viktor-Tschernomyrdin-Museum.

Die Abende sind der Kunst gewidmet - die Teilnehmer können sich auf ein Konzert des Orenburger Staatlichen Akademischen Russischen Nationalchors, einen Sonnenuntergang in Begleitung von Ethno-Musik beim Konzert "Musik in der Steppe" und weitere Auftritte regionaler Ensembles freuen. Die Abschlussveranstaltung findet am 28. Juni auf dem Leninplatz im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jugendtag statt. Erwartet werden Vertreter von Regierungsinstitutionen, Organisatoren, Gäste und die Öffentlichkeit. Das Eurasia Global Forum feiert nicht nur sein 10-jähriges Bestehen, sondern zeigt auch den Weg auf, wie junge Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammenarbeiten können, um eine offene, kooperative und kulturell vielfältige Zukunft aufzubauen.

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