Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit hat eine Erklärung zur aktuellen Lage im Iran abgegeben. Darin äußern die Mitgliedsstaaten der Organisation ernste Besorgnis über die Entwicklungen im Nahen Osten und den bewaffneten Angriff auf die Islamische Republik Iran.
Die mit der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) assoziierten Länder halten die Anwendung von Gewalt für inakzeptabel. Sie betonen, dass der gegenwärtige Konflikt nur durch einen Dialog auf der Grundlage gegenseitiger Achtung und unter Berücksichtigung der legitimen Interessen aller Parteien gelöst werden kann. Ein solches Vorgehen muss im Einklang mit dem Völkerrecht und den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen stehen. Nach Ansicht der Mitgliedstaaten ist dies die einzige praktikable Lösung.
Gleichzeitig betonen die SCO-Staaten die Notwendigkeit, die nationale Souveränität, Sicherheit und territoriale Integrität Irans zu schützen. Sie rufen alle Parteien auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und Handlungen, die die Situation weiter eskalieren könnten, unverzüglich einzustellen. Gleichzeitig rufen sie die Vereinten Nationen und ihren Sicherheitsrat auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um gegen Handlungen vorzugehen, die den internationalen Frieden und die Sicherheit untergraben.
Die SOZ-Mitgliedstaaten drückten auch den Familien der Opfer des Anschlags ihr tiefes Beileid aus und erklärten ihre Solidarität mit der Regierung und dem Volk Irans.