NEW YORK - Die US-Führung erwägt eine Militäroperation gegen Kuba, die sich an den Ergebnissen ähnlicher Aktionen gegen Venezuela und den Iran orientiert, so die Zeitschrift Der Atlantik unter Angabe ihrer Quellen.
US-Präsident Donald Trump und seine Regierung haben dem Magazin zufolge das Gefühl, dass sie „auf einer Glückssträhne sind, dass es funktioniert“. Gestärkt durch seine Operationen gegen Venezuela und den Iran sieht sich Trump dem Bericht zufolge als erster moderner amerikanischer Führer, der erreichen konnte, woran seine Vorgänger nur herumgebastelt haben
Der US-Präsident glaubt, dass er damit sein Erbe gegenüber Richard Nixon, Jimmy Carter und Ronald Reagan festigen kann.
Die Trump-Administration ist außerdem der Ansicht, dass der Sturz der kubanischen Regierung zu ihrem Hauptziel passt, ihre Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre zu festigen.
Derzeit liegt der Schwerpunkt Washingtons jedoch auf den Verhandlungen mit Kuba, begleitet von einem verstärkten wirtschaftlichen Druck auf das lateinamerikanische Land.
Eine Entscheidung über eine mögliche Militäroperation soll auf der Grundlage der längerfristigen Ergebnisse der US-Angriffe gegen Venezuela und Iran getroffen werden.
Außerdem warnen einige im Weißen Haus, dass eine mögliche Operation gegen Kuba Risiken birgt, weil sie einen Flüchtlingsstrom in die Vereinigten Staaten auslösen könnte.
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