Die Eishockeymannschaft von Pardubice hat es im zweiten Spiel des Spengler Cups nicht geschafft, das finnische Team Kärpät Oulu zu schlagen und zieht als Zweiter ins Halbfinale ein, das am Sonntag, den 29. Dezember um 15:10 Uhr stattfindet. Ihr Gegner ist der dritte der Gruppe, Cattini. Dessen Endstand wird nach dem heutigen Duell zwischen Kanada und Straubing feststehen.
Spengler Cup 2024, SC2, Samstag 28.12.2024, Eisstadion Davos
Tore und Assists: 8. Kaut (Sedlak), 57. Musil (Mandat) - 3. Virta (Tardif, Melnick), 55. Turunen (Kovařčík, Koivisto), 64. Gardiner (Tardif). Die Richter: Kaukokari (FIN), Ondracek (CZE) - Rampir (CZE), Fuchs (SUI). Ausschlüsse: 4:3. Einsatz von Machtspielen: 0:2. Shorthanded-Tore: 1:0. Schüsse auf das Tor: 35:30.
Dynamo PardubiceVomáčka (Will) - Čerešňák, Musil, Zbořil, Dvořák, Hajek, Vájek, Vála, Hrádek, Houdek - Kaut, Sedlák, Kelemen - Radim, Paulovič, Kousal - Vondráček, Poulíček, Mandát - Herčík, Rákos, Pochobradský
KärpätKarhunen (Westerholm) - Björk, Paaso, Koivisto, Juusola, Ohtamaa, Masin, Peltonen - Virta, Kovařčík, Turunen - Gardiner, Melnick, Tardif - Rueschhoff, Korpimäki, Hermonen - Antti-Roiko, Yliniemi, Nikupeteri
KOMMENTAR
Dynamo versuchte von der ersten Minute an, starkes Eishockey zu spielen. Doch die erste Großchance des Spiels ergab sich, als der kanadische Stürmer Benjamin Tardif nach einem Abpraller von der Bande mit Tomas Vomacka zusammenstieß. Der Verteidiger von Pardubice ging als Sieger aus dem Duell hervor und hielt mit einer tollen Parade das 0:0 fest. Aber nicht für lange. Nach weniger als 90 Sekunden spielte Kärpät ein Powerplay, das Lukáš Sedlák mit einer schönen Einzelaktion und einem gefährlichen Schuss einleitete, doch die Finnen eröffneten den Torreigen. Mit einem scharfen und sehr präzisen Schuss vom linken Kreis spaltete Flügelspieler Patrik Virta das Netz und brachte sein Team in Führung. Doch um 07:03 Uhr glich Martin Kaut das Spiel aus, als er den Puck aus einem unmöglichen Winkel geschickt ins Netz beförderte und Torwart Tomi Karhunen auf den Beton traf.
Das zweite Drittel verlief aus Sicht beider Teams taktisch ausgeglichen, und erst in den letzten Minuten begann der Osten wieder aktiv anzugreifen und zu attackieren. In der 39. Minute sorgte Jan Mandat für Aufsehen, als er zunächst mit einem Schuss das Tor von Oulu bedrohte und dann eine große Chance für Tomáš Vondráček vorbereitete. Der dreiunddreißigjährige gebürtige Trebicer konnte mit seinem wuchtigen Schuss jedoch nicht die Führung erzielen. Vierzig Sekunden vor der zweiten Sirene traf Martin Kaut die Oberkante der Latte und es blieb beim Unentschieden.
In der 49. Minute konnte sich Lukáš Sedlák im Slot aus der Umklammerung zweier Verteidiger befreien und mit der Rückhand abschließen, doch leider ging der Puck nicht ins Netz. Beim Stand von 51:46 wurde Tomas Vondracek für einen Schlag gegen die Bande des Feldes verwiesen, und Kärpät konnte das fünfminütige Powerplay mit einem Tor nutzen. Der Treffer wurde von Teemu Turunen erzielt, der Tomas Vomacka mit einem Schuss vom rechten Kreis an den hinteren Pfosten bezwang. Die Dynamos ließen sich von dem Gegentreffer jedoch nicht unterkriegen, im Gegenteil, es gab ihnen Auftrieb. David Musil hatte die größte Motivation von allen. Der gebürtige Kanadier vergaß wohl für einen Moment, dass er auf der Position des Verteidigers spielte, und wie ein kaltblütiger Killer stürmte er mit vollem Tempo in die Offensivzone, genauer gesagt in den Mittelkreis, wo er nach einem Pass von Jan Mandát aus kurzer Distanz den Torwart überwand und zum 2:2 ausglich. Neben Musil und Mandát verdient auch Lukáš Sedlák ein großes Lob für seine geniale Einwechslung. Auch der dritte Akt endete mit einem Unentschieden und musste verlängert werden.
Pardubice hatte in der Nachspielzeit mehrere gute Chancen, Daniel Rákos traf die Oberkante der Latte, doch am Ende dominierten die Finnen das Spiel dank eines Treffers von Reid Gardiner nach einem Alleingang. Durch die Niederlage zieht Dynamo ins Halbfinale ein.
Der Generalpartner von Dynamo beim Spengler Cup ist D+D Elektromont.
hcdynamo.cz / gnews.cz-jav