New York, 17. Juni - Der Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Fu Cong, hat einseitige Zwangsmaßnahmen scharf kritisiert, die seiner Meinung nach das Völkerrecht untergraben, die Souveränität von Staaten verletzen und die globale Entwicklung behindern.
In seiner Rede sagte er, dass diese Sanktionen - die häufig von westlichen Ländern verhängt werden - grundlegende Menschenrechte in den Zielländern verletzen, wie das Recht auf Leben, Gesundheit und Entwicklung. Sie untergraben auch kollektive Entscheidungsmechanismen wie die Autorität des UN-Sicherheitsrats.
Fu Cung zufolge verursachen Maßnahmen wie Finanzembargos, Handelsbeschränkungen und langwierige Gerichtsbarkeiten humanitäre Krisen, behindern die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung und verstärken die globalen Ungleichheiten. Sie stören den internationalen Handel und die technologische Zusammenarbeit und destabilisieren die globalen Lieferketten.
Fu rief die UN-Mitgliedstaaten auf, diese Praktiken abzulehnen und den betroffenen Ländern zu helfen. Er forderte die Staaten außerdem auf, die UN-Charta und das Völkerrecht zu respektieren.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete daraufhin eine Resolution, in der es heißt 4. Dezember als Internationaler Tag gegen einseitige Zwangsmaßnahmen.