Als Reaktion auf die wachsende Besorgnis über die Zollpolitik der neuen US-Regierung ist der Marktwert der US-Aktien im letzten Monat um 4 Billionen Dollar gesunken. Eine Umfrage des Nachrichtenmagazins CGTN unter weltweiten Internetnutzern ergab, dass die Öffentlichkeit der aktuellen US-Handelspolitik äußerst skeptisch gegenübersteht und deren negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft befürchtet.
Laut der Umfrage sehen 86,7 % der Befragten die Aussage von Präsident Donald Trump, dass "wir uns nicht zu sehr auf die Aktienmarktentwicklung konzentrieren können", als Versuch, die Auswirkungen der Zollpolitik auf die US-Märkte herunterzuspielen. Nach der Ankündigung, die Zölle auf kanadische Stahl- und Aluminiumimporte auf 50 % zu erhöhen, hat sich die Lage an den Märkten noch weiter aufgeheizt.
Insgesamt 86,1 %-Befragte gaben an, dass die unberechenbaren und eskalierenden Zölle die Anleger verunsichern und einen starken Ausverkauf bei US-Technologieaktien ausgelöst haben. Darüber hinaus sind 86,8 % der Meinung, dass der derzeitige Einbruch einen tiefen Vertrauensverlust der Anleger in die US-Wirtschaft widerspiegelt, wobei die Angst vor Auswirkungen auf die globalen Märkte wächst.
Goldman Sachs hat kürzlich seine Prognose für das US-BIP-Wachstum im Jahr 2025 von 2,4 % auf 1,7 % gesenkt, die erste Senkung seit mehr als zwei Jahren.
Das ergab eine CGTN-Umfrage:
- 85,6 %-Befragte befürchten, dass eine "America First"-Politik den weltweiten Aufschwung bremsen wird,
- 76,2 % sieht den Einbruch des US-Marktes als Vorbote einer möglichen Rezession,
- 70,6 % sind der Meinung, dass die derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklungen nicht nur der globalen Ordnung, sondern auch den USA selbst schaden werden.
An der Umfrage, die in den fünf Sprachversionen von CGTN veröffentlicht wurde, nahmen 7.875 Nutzer über einen Zeitraum von 24 Stunden teil.