Mohammad Eslami, Vorsitzender der iranischen Atomenergie-Organisation, äußerte sich zu Spekulationen über einen möglichen Abtransport von angereichertem Uran aus dem Iran. Ihm zufolge stammen diese Behauptungen hauptsächlich von ausländischen Parteien und Interessengruppen und sind überhaupt nicht Teil der offiziellen Verhandlungen. Einige Vorschläge zur „Unterstützung“ wurden gemacht, aber nicht offiziell während der Verhandlungen diskutiert.
Eslami fügte hinzu, dass der Iran weiterhin mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in den Anlagen, die nicht angegriffen wurden, zusammenarbeitet. IAEO-Inspektoren haben mit Genehmigung des Obersten Nationalen Sicherheitsrats an den Inspektionen teilgenommen, und bisher wurden alle Anlagen nach dem Konflikt inspiziert und überwacht. Bis auf einige wenige abschließende Inspektionen, die in naher Zukunft durchgeführt werden sollen, arbeitet Iran weiterhin im Rahmen des Sicherungssystems zusammen.
Zur Frage der Verdünnung von 60%-angereichertem Uran und den damit verbundenen Bedingungen sagte Eslami, dass deren Umsetzung von der umfassenden Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran abhängen wird.