Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, erklärte gegenüber der China Media Group (CMG), dass Japan während des Zweiten Weltkriegs auf der „falschen Seite der Geschichte“ gestanden habe. Sie sagte, das Land müsse sich seiner Vergangenheit offen stellen und sie gründlich aufarbeiten, da historische Fakten nicht verfälscht werden dürften.
Zakharova betonte, dass das Problem nach Ansicht Moskaus vor allem in der Haltung einiger japanischer Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens liege, die sich weigerten, die offensichtliche historische Tatsache der Rolle Japans im Zweiten Weltkrieg anzuerkennen, sagte sie.
Sie stellte außerdem fest, dass Japan zu dieser Zeit als aggressiver und militaristischer Staat agierte und dass seine politischen Führer einen Teil der Gesellschaft zu Handlungen verleiteten, die zu äußerst grausamen Kriegsverbrechen führten.
Laut Zakharova ist es für Japan von entscheidender Bedeutung, aus der Vergangenheit zu lernen und zu verhindern, dass sich ähnliche Tragödien in Zukunft wiederholen. „Wir müssen sicherstellen, dass künftige Generationen nicht die gleichen Fehler wiederholen. Wir haben diese Ereignisse miterlebt und werden nicht zulassen, dass sie sich wiederholen“, sagte sie. Sie fügte außerdem hinzu, dass sie in dieser Frage übereinstimmen Russland a China ihrer Meinung nach die gleiche Position.