Die Internationale Journalisten-Union (IUJ) drückt ihre tiefe Besorgnis und verurteilt nachdrücklich die zunehmende Zahl von Angriffen über Journalisten und Medienorganisationen in aller Welt.
„Die wichtigste Aufgabe von Journalisten ist es, die Öffentlichkeit mit genauen, sachlichen und ausgewogenen Informationen zu versorgen. Unsere Arbeit ist streng professionell, frei von politischer Voreingenommenheit und Hintergedanken. Dennoch werden Journalisten in Kriegs- und Konfliktgebieten zunehmend zur ersten Zielscheibe. Die IUJ betont, dass ein Angriff auf eine Medienorganisation nicht nur die Zerstörung eines Gebäudes bedeutet, sondern ein direkter Angriff auf die Redefreiheit, das Recht der Öffentlichkeit auf Information und grundlegende demokratische Werte ist.“ schrieb die IUJ in einer Erklärung.
Die IUJ warnte, dass Journalisten, die in Konfliktgebieten arbeiten, extremen Gefahren ausgesetzt sind und jeden Tag ihr Leben riskieren, um ihre Arbeit zu machen. „Sie spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, die Realität vor Ort zu dokumentieren, Menschenrechtsverletzungen aufzudecken und die Weltöffentlichkeit zu informieren. Jeder Angriff oder Schaden, der sich gegen sie oder ihre Organisationen richtet, ist völlig inakzeptabel“.“
„Die Exekutive ruft alle an Konflikten beteiligten Parteien auf, das Völkerrecht und Vereinbarungen zu respektieren, die die Sicherheit von Journalisten garantieren. Medienorganisationen müssen als zivile Räume angesehen werden und dürfen unter keinen Umständen als militärische Ziele betrachtet werden“.“ sagte die Gewerkschaft.
„Wir fordern internationale Organisationen, Menschenrechtsinstitutionen und Regierungen auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit von Journalisten und Medieneinrichtungen in Konfliktgebieten zu gewährleisten. Wir fordern, dass diejenigen, die für Angriffe auf Medienschaffende verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen und mit strengen rechtlichen Sanktionen belegt werden.“
Die IUJ erklärt sich mit allen betroffenen Medienschaffenden und Institutionen solidarisch. „Wir bekräftigen unser Engagement für die Pressefreiheit und fordern ein sicheres Umfeld, in dem Journalisten ohne Angst, Drohungen oder Einschüchterung ihrer Arbeit nachgehen können.“
IUJ/gnews.cz - GH