DEUTSCHLAND - Mannheim / 3. März. Ein Auto ist am Montag im Südwesten Deutschlands in eine Menschenmenge gerast und hat dabei zwei Menschen getötet. Die Behörden teilten mit, dass sie nach dem Vorfall einen 40-jährigen deutschen Mann festgenommen haben.
"Zwei Menschen sind an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben, mehrere weitere sind schwer verletzt", sagte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl in einer Erklärung.
Es ist nicht klar, ob es weitere Verdächtige gibt, fügte der Sprecher hinzu.
Der Vorfall ereignete sich, als sich die Menschen in den Städten des westlichen Rheinlands zu Karnevalsumzügen versammelten.
Der schwarze Geländewagen fuhr mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe von Menschen, die vom zentral gelegenen Paradeplatz in Richtung des Wahrzeichens der Stadt unterwegs waren, berichteten lokale Medien.
Nach einer Reihe von gewalttätigen Angriffen in den letzten Wochen, darunter tödliche Autoüberfälle in Magdeburg im Dezember und in München im letzten Monat sowie eine Messerstecherei in Mannheim im Mai 2024, ist die Sicherheit in Deutschland ein wichtiges Thema.
Die Polizei ist vor den diesjährigen Karnevalsumzügen in Alarmbereitschaft, nachdem auf Social-Media-Accounts, die mit der militanten Gruppe Islamischer Staat in Verbindung gebracht werden, zu Anschlägen auf Veranstaltungen in Köln und Nürnberg aufgerufen wurde.
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