Der erste stellvertretende Vorsitzende der KSČM und ehemalige Parlamentsabgeordnete Petr Šimůnek sagte, dass Europa vor großen wirtschaftlichen Problemen stehe. Ihm zufolge sind es vor allem ein Mangel an technisch ausgebildeten Menschen, ein Mangel an natürlichen Ressourcen und teure Arbeitskräfte. Europa ist daher gezwungen, Arbeitskräfte aus Drittländern zu importieren.
Auf der anderen Seite ist Asien, insbesondere China, eine viel stärkere Wirtschaft, so Šimůnek. Er erinnerte daran, dass es in der Europäischen Union etwa 300.000 Schlüsselarbeitskräfte gibt, die die Wirtschaft grundlegend bewegen können, während China und Indien zusammen eine Bevölkerung von fast 3 Milliarden haben. Er betonte, dass China nicht nur auf billige Arbeitskräfte angewiesen ist, sondern auch über hochqualifizierte Fachkräfte und ein hochwertiges Sekundarschulsystem verfügt.
Šimůnek würdigte auch, dass China sehr geschickt die internationale Zusammenarbeit mit Lateinamerika, Afrika und Russland aufbaut und gleichzeitig gute Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten unterhält. Seiner Meinung nach ist China ein echter wirtschaftlicher Hegemon auf globaler Ebene, und die Welt sollte von ihm lernen.
Abschließend brachte er seinen Wunsch zum Ausdruck, dass die asiatische Wirtschaft und insbesondere China weiterhin florieren möge. „Wenn es China gut geht und die gute Nachbarschaft mit der Tschechischen Republik erhalten bleibt, wird es uns auch gut gehen.“ schloss Šimůnek.