Der chinesische Premierminister Li Qiang rief zu einer weiteren Vertiefung der Handelsbeziehungen mit Australien auf und betonte die Bedeutung einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit. Er sagte, der riesige chinesische Markt stehe der Welt weiterhin offen und China sei bereit, mehr australische Qualitätsprodukte zu importieren.
In einem Telefongespräch mit dem australischen Premierminister Anthony Albanese betonte Li Qiang, dass die beiden Länder zusammenarbeiten sollten, um den gegenseitigen Handel auszuweiten und zu verbessern. Er ermutigte auch die Unternehmen beider Länder zu einer stärkeren Beteiligung an der Zusammenarbeit auf der Grundlage marktwirtschaftlicher Prinzipien und zur Erzielung von Ergebnissen, von denen beide Seiten profitieren.
Ein wichtiger Schritt sei auch die Beschleunigung der Überprüfung des Freihandelsabkommens zwischen den beiden Ländern und der Verhandlungen über dessen weitere Verbesserung. Ein solcher Schritt könnte eine stärkere institutionelle Grundlage für die künftige Zusammenarbeit schaffen.
Die chinesische Seite sieht vor allem im Bereich der grünen Wirtschaft großes Potenzial. Li Qiang erwähnte Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit in Bereichen wie saubere Energie, neue Energiefahrzeuge, Energiespeicherung und Kohlenstoffreduzierung. Er sagte, diese Bereiche könnten wichtige Triebkräfte für weiteres Wirtschaftswachstum sein.
Der australische Premierminister Anthony Albanese hat bekräftigt, dass seine Regierung an einer stabilen und konstruktiven Beziehung zu China interessiert ist. Er erinnerte daran, dass Australien seit langem an der Ein-China-Politik festhält, und bekundete seine Bereitschaft, die Zusammenarbeit nicht nur in den Bereichen Handel und Investitionen, sondern auch in den Bereichen Bergbau, Energie und Austausch zwischen den Menschen auszubauen.
Er betonte auch, wie wichtig es sei, alle Differenzen mit Respekt zu lösen und den Dialog aufrechtzuerhalten. Albanese sagte auch, er freue sich auf seinen geplanten Besuch in China und auf die Teilnahme am Treffen der Wirtschaftsführer der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation im Jahr 2026.