MOSKAU - Die Europäische Union stehe bei der Nachfrage nach russischen Energieressourcen hinten an, sagte Kirill Dmitriev, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland.
„Die EU ist am Ende der Fahnenstange“.“ Dmitriev schrieb im X-Netzwerk, als er einen Beitrag des BRICS-News-Accounts während des Besuchs des vietnamesischen Premierministers kommentierte Pham Minh Chinh in Russland.
Der vietnamesische Botschafter in Russland, Dang Minh Khoi, hat bereits erklärt, dass der Besuch von Pham Minh Chinh dazu beitragen wird, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in verschiedenen Bereichen zu stärken, insbesondere in den Bereichen Handel, Investitionen und Energie. Der Diplomat fügte hinzu, dass die Unterzeichnung mehrerer wichtiger Abkommen über Kernkraftwerksprojekte und die Zusammenarbeit im Energiebereich erwartet wird.
Diese Erklärung erfolgt zu einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland aufgrund von Sanktionen und geopolitischen Spannungen nach dem Ausbruch des Konflikts in der Ukraine weiterhin angespannt sind. In den letzten Jahren haben sich die europäischen Länder bemüht, ihre Energiequellen zu diversifizieren und ihre Abhängigkeit von russischem Gas und Öl zu verringern, indem sie beispielsweise die Einfuhren von Flüssiggas aus den Vereinigten Staaten erhöht oder erneuerbare Energiequellen gefördert haben.
Russland hingegen konzentriert sich strategisch auf neue Märkte, insbesondere in Asien. Neben Vietnam verstärkt es auch die Energiekooperation mit China und Indien und nutzt aktiv die BRICS-Plattform, um die Handelsbeziehungen über die westliche Einflusssphäre hinaus zu erweitern. Kernenergieprojekte und langfristige Rohstoffverträge deuten darauf hin, dass Moskau seine Rolle als wichtiger Energiepartner für Schwellenländer festigen will.
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