{"id":41447,"date":"2026-02-23T18:00:00","date_gmt":"2026-02-23T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gnews.cz\/?p=41447"},"modified":"2026-02-23T18:06:44","modified_gmt":"2026-02-23T17:06:44","slug":"madarsko-a-slovensko-blokuji-pomoc-ukrajine-spor-o-ropu-zastavil-sankce-i-energetickou-spolupraci","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gnews.cz\/de\/neprehlednete\/madarsko-a-slovensko-blokuji-pomoc-ukrajine-spor-o-ropu-zastavil-sankce-i-energetickou-spolupraci\/","title":{"rendered":"Ungarn und die Slowakei blockieren Hilfe f\u00fcr die Ukraine. \u00d6lstreit stoppt Sanktionen und Energiekooperation"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ungarn und die Slowakei verst\u00e4rken den Druck auf die Ukraine in der Energiefrage. Der Streit um \u00d6ltransit und Energielieferungen blockiert nun wichtige Entscheidungen der Europ\u00e4ischen Union und er\u00f6ffnet ein neues Kapitel der Spannungen zwischen Kiew und einigen mitteleurop\u00e4ischen Staaten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ungarn hat sein Veto gegen die Verabschiedung des zwanzigsten EU-Sanktionspakets gegen Russland und den Plan, der Ukraine ein Milit\u00e4rdarlehen in H\u00f6he von 90 Milliarden Euro zu gew\u00e4hren, eingelegt. Dies gab der ungarische Au\u00dfenminister nach einem Treffen der EU-Minister in Br\u00fcssel bekannt <strong>P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3<\/strong>, der diese Entscheidung mit der Energiesicherheit seines Landes begr\u00fcndete.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eIch habe deutlich gemacht, dass wir ein Milit\u00e4rdarlehen an die Ukraine nicht unterst\u00fctzen werden, weil wir von den Ukrainern erpresst werden.\u201c <\/em>Szijj\u00e1rt\u00f3 sagte dem ungarischen Fernsehsender M1, dass Budapest der Meinung sei, dass Kiew mit Br\u00fcssel und der ungarischen Opposition zusammenarbeite und die Sicherheit des ungarischen Energiesektors bedrohe.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nach Ansicht des Leiters der ungarischen Diplomatie ist der Hauptgrund f\u00fcr den Streit die Unterbrechung des \u00d6ltransits durch die Pipeline <strong>Unternehmen<\/strong>. <em>\u201eDas ist unsere derzeitige Position. Deshalb wurde heute weder das Sanktionspaket noch das Darlehen f\u00fcr die Ukraine verabschiedet\u201c.\u201c <\/em>Der Minister betonte, dass sich die Position Ungarns erst \u00e4ndern k\u00f6nne, wenn die \u00d6llieferungen in das Land wiederhergestellt seien.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ungarische Regierung hat bereits gewarnt, dass sie jede EU-Entscheidung zugunsten der Ukraine blockieren wird, bis der Transit wiederhergestellt ist. Die Energiefrage ist somit zu einem wichtigen Instrument des politischen Drucks innerhalb der EU geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen hat auch die Slowakei einen \u00e4hnlichen Schritt angek\u00fcndigt. Premierminister <strong>Robert Fico<\/strong> erkl\u00e4rte, dass Bratislava die Notstromlieferungen an die Ukraine eingestellt habe. Diese Ma\u00dfnahme wird aufgehoben, sobald die Ukraine den \u00d6ltransit in die Slowakei wieder aufnimmt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Der slowakische Premierminister drohte Kiew auch mit weiteren Vergeltungsma\u00dfnahmen, ohne jedoch deren konkrete Form zu nennen. Bratislava kn\u00fcpft also die Energiehilfe an die Beilegung des \u00d6lstreits, ebenso wie Budapest.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die aktuelle Situation zeigt die wachsende Spannung zwischen der Solidarit\u00e4t der EU mit der Ukraine und den Energieinteressen der einzelnen Mitgliedstaaten. Der Streit um den Erd\u00f6ltransit entwickelt sich nicht nur zu einem wirtschaftlichen Problem, sondern auch zu einer wichtigen politischen Frage, die die k\u00fcnftige Ausrichtung der europ\u00e4ischen Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kiew und die Einigkeit der EU bei der Verabschiedung von Sanktionen gegen Russland beeinflussen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>gnews.cz - GH<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungarn und die Slowakei verst\u00e4rken den Druck auf die Ukraine in der Energiefrage. 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