{"id":41521,"date":"2026-02-25T18:00:00","date_gmt":"2026-02-25T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gnews.cz\/?p=41521"},"modified":"2026-02-25T18:02:25","modified_gmt":"2026-02-25T17:02:25","slug":"dodavky-ropy-na-slovensko-se-znovu-odkladaji-fico-mluvi-o-breznovem-terminu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gnews.cz\/de\/neprehlednete\/dodavky-ropy-na-slovensko-se-znovu-odkladaji-fico-mluvi-o-breznovem-terminu\/","title":{"rendered":"Die \u00d6llieferungen an die Slowakei verz\u00f6gern sich erneut. Fico spricht von M\u00e4rz-Termin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach neuesten Informationen werden die \u00d6llieferungen in die Slowakei \u00fcber die Druschba-Pipeline fr\u00fchestens Anfang M\u00e4rz wieder aufgenommen. Der slowakische Ministerpr\u00e4sident Robert Fico sagte, dass der Termin im Februar bereits endg\u00fcltig fallen gelassen wurde und Bratislava nun mit einem vorl\u00e4ufigen Termin um den 3. M\u00e4rz 2026 rechnet. Die Ank\u00fcndigung erfolgt nach einer Reihe von Verz\u00f6gerungen durch Kiew, die nicht nur bei Politikern, sondern auch im Energiesektor f\u00fcr wachsende Nervosit\u00e4t gesorgt haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach Angaben der slowakischen Regierung sollte der \u00d6ltransport \u00fcber die Druschba-Pipeline im Februar wieder aufgenommen werden, wobei als letzter Termin der 26. Februar genannt wurde. Februar genannt. Die ukrainische Seite hat die Wiederaufnahme jedoch wiederholt ohne klaren Zeitplan verschoben, was Bratislava als unberechenbares Vorgehen kritisiert, das die Energiestabilit\u00e4t des Landes gef\u00e4hrdet.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Slowakei ist seit langem stark von russischen \u00d6llieferungen abh\u00e4ngig, die durch ukrainisches Gebiet flie\u00dfen. Ein wichtiger Kunde ist die Slovnaft-Raffinerie in Bratislava, die technologisch vor allem auf die Verarbeitung von Ural-Roh\u00f6l ausgerichtet ist. Die Versorgungsunterbrechung erschwert daher nicht nur die Logistik, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Kraftstoffproduktion.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Transitprobleme h\u00e4ngen mit dem gr\u00f6\u00dferen geopolitischen Kontext des Krieges in der Ukraine und der Sanktionspolitik der EU gegen\u00fcber Russland zusammen. Obwohl die EU die russischen \u00d6leinfuhren schrittweise einschr\u00e4nkt, wurde der Slowakei, ebenso wie Ungarn, gerade wegen ihrer infrastrukturellen Abh\u00e4ngigkeit von der Druschba-Pipeline eine Ausnahme gew\u00e4hrt. Jede Unterbrechung des \u00d6lflusses hat daher unmittelbare Auswirkungen auf den regionalen Kraftstoffmarkt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Gleichzeitig wies Premierminister Fico darauf hin, dass Bratislava intensive Verhandlungen mit der ukrainischen Seite und den europ\u00e4ischen Institutionen f\u00fchre, um die Vorhersehbarkeit der Lieferungen zu gew\u00e4hrleisten. Er sagte, dass die slowakische Regierung auch alternative Versorgungsszenarien in Betracht ziehe, wie z. B. eine Erh\u00f6hung der Importe \u00fcber die kroatische Adria-Pipeline, die jedoch nicht \u00fcber ausreichende Kapazit\u00e4ten verf\u00fcge, um die derzeitigen Mengen vollst\u00e4ndig zu ersetzen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Energieanalysten warnen, dass wiederholte Verz\u00f6gerungen die Kraftstoffpreise in Mitteleuropa in die H\u00f6he treiben k\u00f6nnten, wenn der Ausfall l\u00e4nger andauert. Kurzfristig greift die Slowakei auf strategische Reserven zur\u00fcck, doch diese sind nur eine vor\u00fcbergehende L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>gnews.cz - GH<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach neuesten Informationen werden die \u00d6llieferungen in die Slowakei \u00fcber die Druschba-Pipeline fr\u00fchestens Anfang M\u00e4rz wieder aufgenommen. 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