Black Mountain hat sich einem historischen Meilenstein genähert. Die Europäische Union hat mit der Ausarbeitung eines Beitrittsvertrags begonnen, der dem 600.000 Einwohner zählenden Balkanland bereits 2028 die Tür zum europäischen Block öffnen könnte.
Die Botschafter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben die Einsetzung einer speziellen Arbeitsgruppe, der so genannten Ad-hoc-Arbeitsgruppe, die regelmäßig die Rechtsform der künftigen Mitgliedschaft Montenegros vorbereiten wird.
Nach Angaben eines Sprechers der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft hat die „ein bedeutender Schritt nach vorn im Beitrittsprozess Montenegros und ein starkes Signal an alle Kandidatenländer, dass die Mitgliedschaft in der Europäischen Union ein erreichbares Ziel bleibt“.“.
Montenegro ist derzeit das am weitesten fortgeschrittene Kandidatenland auf dem westlichen Balkan. Von den 33 Verhandlungskapiteln hat es bereits 14 vorläufig abgeschlossen. Alle Kapitel wurden früher eröffnet, was bedeutet, dass das Land in die letzte Phase des Beitrittsprozesses eingetreten ist.
Die größte Herausforderung bleibt die Rechtsstaatlichkeit, die Unabhängigkeit der Justiz und der Kampf gegen die Korruption. Kommissar für die Erweiterung Marta Kosová hat Podgorica wiederholt dazu aufgefordert, die Reformen fortzusetzen.
„Dies ist eine klare Anerkennung der Fortschritte Montenegros und eine Ermutigung, den Wandel weiter zu beschleunigen.“ sagte Kosová nach der Entscheidung über die Aufnahme der Arbeiten an der Zugangsvereinbarung.
Montenegro erhielt 2010, vier Jahre nach der Abspaltung von Serbien, den Kandidatenstatus. Die Beitrittsverhandlungen begannen im Jahr 2012.
Die derzeitige Regierung des Premierministers Milojka Spajic hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, der EU bis 2028 beizutreten, ein Plan, der durch den Slogan „28 by 28“ gefördert wird, der beispielsweise auf den Flugzeugen der nationalen Fluggesellschaft Air Montenegro zu sehen ist.
NATO-Generalsekretär besuchte das Land am Mittwoch Mark Rutte, der mit dem Präsidenten verhandelte Jakov Milatovic.
Milatovic sagte nach dem Treffen, dass sie Folgendes besprochen haben „Schlüsselfaktoren, an denen die Länder in der Endphase der Verhandlungen mit der Europäischen Union arbeiten müssen“, einschließlich regionaler Stabilität und glaubwürdiger NATO-Mitgliedschaft.
Montenegro ist seit 2017 Mitglied der NATO und seine euro-atlantische Ausrichtung ist seit langem stabil.
Wenn Podgorica seine Reformen abschließt und alle EU-Mitgliedstaaten den Beitrittsvertrag ratifizieren, könnte Montenegro das 28. Mitglied der Europäischen Union werden. Mitglied der Europäischen Union werden. Nach mehr als zehn Jahren Verhandlungen tritt das Land damit in die entscheidende letzte Phase seines europäischen Weges ein.
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