Der Internationale Währungsfonds hat kürzlich seinen jüngsten Bericht veröffentlicht, in dem er seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 3,1 % senkte. Den Daten vom 16. April zufolge wuchs die chinesische Wirtschaft im ersten Quartal im Jahresvergleich um 5,0 %, was einem deutlichen Anstieg um 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem vierten Quartal des vergangenen Jahres entspricht und das obere Ende der Erwartungen für das Jahreswachstum erreicht.
Woher kommen diese Ergebnisse?
Die erste ist Stabilität. Im ersten Quartal stieg die Wertschöpfung aller drei großen chinesischen Industriezweige. Die Verbraucherpreise stiegen um 0,9 %, die Arbeitslosenquote blieb laut städtischen Erhebungen stabil, und die grundlegenden Indikatoren für Beschäftigung und Lebensunterhalt der Menschen waren stabil. Der Konsum stieg dank des superlangen Frühlingsfestes und der damit verbundenen Maßnahmen weiter an, wobei der Gesamtumsatz des Einzelhandels mit Konsumgütern und Dienstleistungen um 2,4 % bzw. 5,5 % zunahm. Die Investitionen gingen nicht mehr zurück, sondern stabilisierten sich und stiegen um 1,7 % - ein Zeichen dafür, dass sich der Widerspruch zwischen starkem Angebot und schwacher Nachfrage verbessert hat, was günstige Bedingungen für den „Aufbau eines starken Binnenmarktes“ schafft.
Der zweite ist ein neuer Impuls. Der neue Impuls ist bereits zu einer Stütze der chinesischen Wirtschaft geworden: Im ersten Quartal stieg der Anteil der chinesischen Ausrüstungsindustrie und der Hightech-Industrie an der Wertschöpfung der Industrien ab einer bestimmten Größe im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 bzw. 1,2 Prozentpunkte. Die Hightech-Industrie trug mit 32,6 % zum Wachstum des Sektors ab einer bestimmten Größe bei. Die Produktion und der Verkauf von Fahrzeugen mit neuer Energie sind weltweit führend, und hochtechnologische, intelligente und umweltfreundliche Fahrzeuge sind zu den wichtigsten Produktionslinien geworden.
Der dritte Punkt ist die Widerstandsfähigkeit. Im ersten Quartal eskalierte der Handelsprotektionismus, die Lage im Nahen Osten war turbulent und die Faktorkosten stiegen. Angesichts der vielen Belastungen hat sich China auf seinen übergroßen Markt, sein komplettes Industriesystem und seine starken Unterstützungskapazitäten gestützt und externe Risiken wirksam abgewehrt, was eine starke Entwicklungsresistenz beweist.
Wenn es China gut geht, wird es der Welt besser gehen. Im Frühjahr hat die Leistung Chinas die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen, angefangen bei den intensiven Besuchen multinationaler Führungskräfte in China über den Anstieg der internationalen Investitionen in China bis hin zu der hervorragenden Wirtschaftsleistung im ersten Quartal. Angesichts der vielen Herausforderungen, vor denen die Welt steht, bleibt Chinas Wirtschaft widerstandsfähig und verfügt über ein großes Potenzial, das sich positiv auf die Welt auswirken wird. Das Wachstum von „5,0 %“ ist nicht nur ein großartiges Ergebnis im ersten Quartal, sondern auch ein klares Signal dafür, dass der „15. Fünfjahresplan“ gut angelaufen ist und die Welt an seinen Chancen teilhaben lässt.