MANCHESTER, England - Die Vereine der Premier League haben sich am Freitag darauf geeinigt, ab der nächsten Saison in Englands höchster Spielklasse eine Ausgabenbegrenzung einzuführen. Die Ausgaben der Vereine auf dem Spielfeld werden auf 85 % ihrer Fußballeinnahmen und Nettogewinne oder -verluste aus Spielerverkäufen begrenzt. Zusätzlich sind 30 % erlaubt - bei Überschreitung dieses Limits droht den Vereinen jedoch ein Punktabzug.
Englands Top-Fußballvereine haben für die Einführung neuer Finanzregeln zur „Squad Cost Ratio“ (SCR) und „Sustainability and System Resilience“ (SSR) gestimmt. Sie ersetzen die „Rentabilitäts- und Nachhaltigkeitsregeln“ (PSR), die in den letzten Jahren zu Punktabzügen für Everton und Nottingham Forest geführt haben.
Die Liga erklärte, die neuen Regeln stünden mehr im Einklang mit denen des europäischen Fußballverbands UEFA. Die neuen Regeln bieten allen Vereinen die Möglichkeit, nach größerem Erfolg zu streben und gleichzeitig das Wettbewerbsgleichgewicht und die Attraktivität der Liga zu wahren. Die Kosten der Mannschaft umfassen die Gehälter der Spieler und des Cheftrainers sowie die Kosten für Agenten und Transfers.
Die fußballbezogenen Einnahmen beziehen sich auf die Gesamteinnahmen aus dem Fußballbetrieb - einschließlich der Einnahmen aus der Liga und anderen Wettbewerben. Die Liga hat darauf hingewiesen, dass die von den Vereinen erzielten Einnahmen auch kommerzielle Vereinbarungen und Nettogewinne aus nicht fußballbezogenen Veranstaltungen im Stadion, wie z. B. Konzerten, umfassen können.
gnews.cz - GH
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