BERLIN – Deutschland wird zunehmend sozial ungleicher. Das Leben wird für die meisten Menschen immer teurer. Die Preisexplosion der letzten fünf Jahre hat insbesondere Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen hart getroffen. Sie müssen einen großen Teil ihres Einkommens für Wohnen, Energie und Lebensmittel ausgeben. Dies sind Bereiche, in denen die Preise am stärksten gestiegen sind: Im Vergleich zu 2020 sind Lebensmittel um mehr als 30 Prozent und Energie für Haushalte um fast 50 Prozent teurer geworden.
Die Regierung von Merz unternimmt nichts dagegen. Der Koalitionsvertrag hatte uns noch niedrigere Energiekosten versprochen. Diese gelten nun nur noch für große Konzerne. Preise sind jedoch keine Selbstverständlichkeit. Wir wollen Preise regulieren und begrenzen, wo es notwendig ist, damit Konzerne ihre Gewinne nicht willkürlich erhöhen können. Das gilt nicht nur für Mieten, sondern auch für Energie und Lebensmittel. Niemand sollte sich am Ende des Monats Sorgen machen müssen, wie er einkaufen soll. Willkürliche Preiserhöhungen unserer Grundbedürfnisse dürfen nicht länger toleriert werden.
die-linke.de/gnews.cz-jav
Kommentare
Anmelden · Registrieren
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um zu kommentieren.
…