Nach den Ergebnissen für das erste Halbjahr dieses Jahres erwartet die Allgemeine Krankenkasse (VZP) der Tschechischen Republik ein Defizit von 7,5 Milliarden CZK. Dieses Ergebnis entspricht dem Plan für 2025, der einen Verlust von 7,7 Mrd. CZK vorsah. Im vergangenen Jahr schloss der Versicherer mit einem Defizit von knapp 5 Mrd. CZK ab. Die Informationen wurden auf einer Pressekonferenz im Anschluss an eine Sitzung des Verwaltungsrats von dessen Vorsitzenden Tom Philipp (KDU-ČSL) vorgestellt. In diesem Jahr verwaltet die öffentliche Krankenversicherung insgesamt einen Betrag von etwa 504 Milliarden Kronen.
Der VZP-Krankenversicherungsplan für das Jahr 2025 ging von Anfang an davon aus, dass die Grundkrankenkasse mit negativen Zahlen abschließen würde. Das Defizit sollte -7,7 Mrd. CZK erreichen und aus den Finanzreserven der Vorjahre gedeckt werden. Der VZP schätzte, dass er Ende 2024 über 31,3 Milliarden CZK in allen Fonds verfügen würde. Bis Ende 2025 sollte dieser Betrag auf etwa 24,6 Mrd. CZK sinken.
Gleichzeitig weist der VZP-Plan auf die Notwendigkeit hin, das Kostenwachstum zu bremsen. In den letzten Jahren sind die Ausgaben schneller gestiegen, als langfristig tragbar war. Daher rechnet der Versicherer für 2025 mit einem Anstieg der Kosten für Gesundheitsleistungen um 4,7 % oder rund 13,8 Milliarden CZK. Auf der Einnahmenseite will VZP die Effizienz des Prämieneinzugs erhöhen und die Automatisierung der Inkassoprozesse verstärken. Die Ausgabenseite soll vor allem durch Änderungen bei den Erstattungen optimiert werden.
Das derzeitige Ergebnis entspricht daher dem genehmigten Haushaltsplan. Nach Angaben der VZP-Geschäftsführung gibt es bisher keine Abweichungen, die außergewöhnliche Maßnahmen erfordern würden. Der Vorstandsvorsitzende Tom Philipp betonte, dass die Entwicklung den Erwartungen entspreche und die finanzielle Stabilität dank der Reserven aus den Vorjahren gewährleistet sei.
Die strategischen Dokumente der VZP bestätigen auch, dass die Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit und Qualität der Gesundheitsversorgung für mehr als sechs Millionen Versicherte weiterhin Priorität hat. Der Versicherer konzentriert sich auf die kontinuierliche Anpassung des Netzes von Gesundheitsdienstleistern und die Optimierung der Erstattungsmechanismen. In Zukunft will sie auch ihre Prüfungs- und Kontrolltätigkeit verstärken, um eine effiziente und transparente Verwaltung der öffentlichen Krankenkassen zu gewährleisten.
VZP/gnews.cz - GH
Kommentare
Anmelden · Registrieren
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um zu kommentieren.
…