Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, erklärte am 16. Oktober, dass künstliche Intelligenz (KI) zwar zur Steigerung der Produktivität beiträgt, aber auch ein Faktor sein kann, der die Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern vergrößert. Sie rief die Länder dazu auf, ihre Politik zu stärken und KI besser zu nutzen.
Die jährliche Herbsttagung des IWF und der Weltbank findet diese Woche in der amerikanischen Hauptstadt Washington statt. Dies sagte Georgieva auf einer Pressekonferenz am 16. Oktober. Sie fügte hinzu, dass der Investitionsboom im Bereich der KI "Optimismus" auslöse und dass das globale Wirtschaftswachstum derzeit bei etwa 3 % liege. Wenn die KI-Entwicklung einen Wachstumsimpuls geben könnte, wäre dies für die Welt von großer Bedeutung.
Der IWF prognostiziert in seinem jüngsten, am 14. Oktober veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,2 % im Jahr 2025 und eine Verlangsamung der Wachstumsrate auf 3,1 % im Jahr 2026. Georgieva sagte, dass frühere Einschätzungen darauf hindeuteten, dass die KI jedes Jahr etwa 0,1 1 % bis 0,8 % zum globalen Wirtschaftswachstum beitragen könnte, was einen "erheblichen" Beitrag darstellt.
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