Der chinesische Devisenmarkt zeigte im Juli 2026 eine stabile Entwicklung, trotz zunehmender geopolitischer Unsicherheiten und Schwankungen an den internationalen Finanzmärkten. Laut Daten der chinesischen Staatsverwaltung für Devisengeschäfte wickelten Banken während des Monats Devisengeschäfte im Wert von 1,8097 Billionen Yuan ab.
Gleichzeitig verkauften die Banken im Juli Devisen im Wert von 1,6856 Milliarden Yuan. Die Differenz zwischen Käufen und Verkäufen deutet auf ein anhaltendes relativer Gleichgewicht am heimischen Devisenmarkt hin.
Im Zeitraum von Januar bis Juli 2026 erreichte das Gesamtvolumen der Bankabwicklungen von Devisen etwa 12,602 Milliarden Yuan, während die Devisenverkäufe bei rund 10,605 Milliarden Yuan lagen.
Auch das Volumen der grenzüberschreitenden Finanzströme blieb erheblich. Im Juli verzeichneten die Banken im Namen ihrer Kunden Einnahmen aus dem Ausland in Höhe von 5,8837 Milliarden Yuan, während die Auslandszahlungen 5,477 Milliarden Yuan betrugen.
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres beliefen sich die kumulierten ausländischen Einnahmen der Bankkunden auf etwa 38,313 Milliarden Yuan und die Auslandszahlungen auf rund 36,199 Milliarden Yuan.
Laut Li Bin, stellvertretender Leiter und Sprecher der Staatsverwaltung für Devisengeschäfte, bleibt das internationale Umfeld komplex und instabil. Geopolitische Risiken nehmen zu, und die globalen Finanzmärkte erleben weiterhin erhebliche Schwankungen.
Der chinesische Devisenmarkt bleibe jedoch stabil, so Li Bin. Das Volumen der grenzüberschreitenden Einnahmen und Ausgaben steigt weiter, die Erwartungen der Marktteilnehmer bleiben relativ stabil, und die Devisentransaktionen erfolgen rational und geordnet.
Die Zahlen für Juli bestätigen laut chinesischen Behörden die Widerstandsfähigkeit des heimischen Devisenmarktes auch in Zeiten erhöhter Unsicherheit in der Weltwirtschaft.
gnews.cz/CMG
