Der Generaldirektor der UNESCO, Khaled El-Enany, erklärte in einem Interview mit der China Media Group, dass das Hauptthema seiner Gespräche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping die Menschen seien. Er betonte, dass der Sinn der internationalen Zusammenarbeit darin besteht, der Öffentlichkeit zu dienen und Wege zu finden, besser auf die Bedürfnisse der Gesellschaft zu reagieren.
"Im Mittelpunkt unseres Austauschs stehen die Menschen – wir sind hier, um den Menschen zu dienen", sagte Khaled El-Enany. Er erklärte, dass die Gespräche sich vor allem auf den Dialog zwischen den Zivilisationen, die Zusammenarbeit mit den Ländern des globalen Südens und auf Bereiche konzentrierten, in denen die UNESCO und China gemeinsame Projekte weiter ausbauen können.
El-Enany hob die verstärkte Zusammenarbeit zwischen China und der UNESCO im Bereich des Schutzes des kulturellen Erbes hervor. Er betonte, dass diese Zusammenarbeit nicht nur für die Bewahrung von Denkmälern und kulturellen Werten, sondern auch für das gegenseitige Verständnis zwischen verschiedenen Zivilisationen von großer Bedeutung sei. Der Dialog zwischen den Kulturen bezeichnete er als ein wichtiges Instrument, das dazu beitragen kann, Unterschiede zu überwinden und den Respekt zwischen den Nationen zu stärken.
Im Gespräch widmete er sich auch der digitalen Bildung. Er wies darauf hin, dass moderne Technologien neue Möglichkeiten eröffnen, aber gleichzeitig Unterschiede zwischen Ländern verstärken können, die einen anderen Zugang zu Bildung, Infrastruktur und digitalen Werkzeugen haben. Daher sei es wichtig, die globalen Ungleichheiten im Bildungsbereich zu verringern und sicherzustellen, dass der technologische Fortschritt so vielen Menschen wie möglich zugute kommt.
Besondere Aufmerksamkeit widmete El-Enany auch der künstlichen Intelligenz. Er betonte, dass die Welt nach Wegen suchen müsse, um die Unterschiede bei ihrer Entwicklung und Nutzung zu überwinden. Er erklärte, dass künstliche Intelligenz nicht nur den Ländern oder Gruppen vorbehalten sein sollte, sondern in die Entwicklung der Bildung einbezogen werden sollte, um den Menschen zu helfen und einen gerechteren Zugang zu Chancen zu fördern.
Das Gespräch zeigte, dass die Zusammenarbeit zwischen China und der UNESCO sich nicht nur auf Kultur und Bildung, sondern auch auf umfassendere Fragen der globalen Entwicklung konzentriert. Im Mittelpunkt dieser Themen stehe laut Khaled El-Enany der Mensch, seine Bedürfnisse, seine Bildung, seine kulturelle Identität und die Möglichkeit, sich an der Zukunft zu beteiligen, die von neuen Technologien beeinflusst wird.
gnews.cz/CMG
Kommentare
Anmelden · Registrieren
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um zu kommentieren.
…