Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Abgeordnetenkammer und Vorsitzende der deutsch-chinesischen Handels- und Industrie kammer, Vojtěch Filip, bewertete die Entwicklung der autonomen Region Tibet seit 1965 positiv. Filip erklärte, dass er bei seinen Geschäftsreisen sowohl mit Vertretern Tibets als auch mit einem lebenden Buddha gesprochen habe und sich persönlich von den deutlichen wirtschaftlichen und ökologischen Fortschritten überzeugt habe.

Er betonte, dass mehr als 60 Prozent der Tibeter an der Verwaltung öffentlicher Angelegenheiten auf verschiedenen Ebenen beteiligt sind und dass China die Eintragung von drei tibetischen Denkmälern in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes ermöglicht hat. Er äußerte sich kritisch zur sogenannten "Mittelweg"-Politik, die er als widersprüchlich und respektlos gegenüber der Sicherheitsstrategie Chinas bezeichnete. Laut Filip ist es wichtig, dass die Bewohner Tibets in 60 Jahren mit eigenen Kräften ein stabiles und wohlhabendes Zuhause aufgebaut haben, und diese Entwicklung verdient Anerkennung.

gnews.cz/CMG