Die tschechische Wirtschaft wird zu Beginn der Woche vor allem von Technologieinvestitionen, Änderungen in der Umsatzregistrierung, staatlichen Ausgaben und unterschiedlichen Entwicklungen in der Automobilindustrie beeinflusst. Rohlík plant eine weitere technologische Expansion und strebt langfristig einen Börsengang an, der Staat investiert eine halbe Milliarde Kronen in die Luftüberwachung, Vodafone stärkt seine auf künstlicher Intelligenz basierenden Dienstleistungen, und einige Zulieferer der Automobilindustrie sehen einem Umsatzrückgang entgegen.
Rohlík möchte sich schrittweise von einem Online-Supermarkt zu einem Technologiekonzern entwickeln, der sich auf künstliche Intelligenz, Automatisierung und Logistiksoftware konzentriert. Das Unternehmen entwickelt das Startup Duvo.ai, das Routineaufgaben im Büro automatisieren soll, sowie das Unternehmen Veloq, das anderen Händlern Logistiktechnologien anbietet. Nach Erreichen des ersten operativen Gewinns bereitet die Gruppe gleichzeitig die Möglichkeit eines Börsengangs im Ausland vor. Der Bericht wurde am 13. Juli veröffentlicht.
Die Tschechische Republik plant, für etwa eine halbe Milliarde Kronen ein neues Überwachungssystem zu bauen, das auch Schadstoffe erfassen soll, die bisherige Messungen nicht ausreichend detailliert erfasst haben. Das Projekt soll dem Staat und der Öffentlichkeit genauere Informationen über die tatsächliche Umweltverschmutzung in den einzelnen Regionen liefern.
Unternehmen bereiten sich auf die Rückkehr der elektronischen Umsatzregistrierung vor. Der Entwurf für EET 2.0 soll vom Abgeordnetenhaus im Laufe der nächsten Woche behandelt werden, und das System soll laut Regierungsplänen ab Januar 2027 in Betrieb genommen werden. Die Registrierung soll sowohl für Bargeld- als auch für Kartenzahlungen gelten, die direkt in den Geschäften getätigt werden, jedoch nicht für übliche Banküberweisungen und Rechnungen.
Tschechische Automobilhersteller produzierten im Jahr 2025 fast 1,471 Millionen Fahrzeuge und der Gesamtumsatz der Mitgliedsunternehmen des Verbands der Automobilindustrie stieg um 1,6 Prozent auf 1,606 Billionen Kronen. Die Ergebnisse der Hersteller verdecken jedoch die sich verschlechternde Situation eines Teils der Lieferkette. 59 Prozent der Zulieferer der Automobilindustrie verzeichneten einen Umsatzrückgang.
Vodafone Czech Republic entwickelt die Plattform SkillUp, die Unternehmen bei der effizienten Nutzung von künstlicher Intelligenz, Cloud-Diensten und Tools für Cybersicherheit unterstützen soll. Gleichzeitig modernisiert und stärkt das Unternehmen seine Infrastruktur.
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