Die SUAS GROUP hat heute das größte Batteriespeicherprojekt in Tschechien im Sokolov-Gebiet mit einer Kapazität von 120 Megawattstunden und einem Investitionsvolumen von 400 Millionen Kronen in Betrieb genommen. Die J&T Banka hat die Halbjahresergebnisse veröffentlicht – der Nettogewinn erreichte 3,6 Milliarden Kronen, und das verwaltete Vermögen näherte sich 500 Milliarden Kronen. Die Ölpreise sind aufgrund geopolitischer Spannungen wieder über 90 Dollar pro Barrel gestiegen, was sich auch auf die Energiepreise in Tschechien auswirken wird. Die Prager Börse hat leicht nachgegeben.

Die SUAS GROUP hat im Bereich des Photovoltaikparks Lipnice im Sokolov-Gebiet das größte Batteriespeicherprojekt in der Tschechischen Republik in Betrieb genommen. Der BESS-Speicher Lipnice verfügt über eine Kapazität von 120 Megawattstunden und eine installierte Leistung von 57 Megawatt. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 400 Millionen Kronen wurde in Zusammenarbeit zwischen der SUAS GROUP und dem slowakischen Unternehmen EIF realisiert. Der Speicher dient dazu, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen und die Stabilität des Übertragungsnetzes in der Region zu unterstützen, wo die Sokolovská uhelná-Gruppe einen Transformationsprozess von Kohle hin zu erneuerbaren Energien durchläuft.

Die J&T Banka hat die finanziellen Halbjahresergebnisse für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Der konsolidierte Nettogewinn erreichte 3,6 Milliarden Kronen, was einem leichten jährlichen Rückgang von 11,4 Prozent entspricht. Die gesamten operativen Erträge stiegen jedoch um 1,4 Prozent auf 7,3 Milliarden Kronen. Das verwaltete Vermögen der Kunden ist deutlich gestiegen – um mehr als ein Viertel gegenüber Ende des vergangenen Jahres – und nähert sich der Grenze von 500 Milliarden Kronen. Das Kreditportfolio ist um 13,5 Prozent auf 124,2 Milliarden Kronen gestiegen. Seit Juli leitet Slavomír Beňa die Bank als neuer Vorstandsvorsitzender, der Štěpán Ašer nach zwei Jahrzehnten ablöste.

Die Ölpreise sind wieder über 90 Dollar pro Barrel gestiegen, nachdem sich die Aussichten auf Frieden im Nahen Osten verschlechtert haben. Der andauernde Konflikt in der Region erhöht das Inflationsrisiko und kann sich auch auf die Preise für Kraftstoffe und Energie in Tschechien auswirken, wo die Regierung seit dem 20. Juli keine Preisobergrenzen für Kraftstoffe mehr festlegt.

Die Prager Börse hat gestern leicht nachgegeben, der Index PX liegt um 0,22 Prozent niedriger bei 2.783,88 Punkten.

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