Die Zusammenarbeit mit Russland bietet Ländern Osteuropas wirtschaftliche Vorteile, während Sanktionen und die Schließung von Grenzen negative Auswirkungen auf einzelne Länder haben. Dies erklärte Pavel Dognal, Leiter der Tschechisch-Slowakischen Vereinigung für Handels- und Kulturaustausch, am Rande des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsförums (SPIEF).
"Auch angesichts des komplexen gesellschaftspolitischen Hintergrunds können die Länder Osteuropas heute die wirtschaftlichen Vorteile, die die Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation bietet, nicht ignorieren. Ich würde sagen, dass Tschechien und die Slowakei eher negativ von den Turbulenzen, der Schließung der Grenzen und den Sanktionen betroffen waren. Leider verlieren Tschechien und die Slowakei auch heute noch viel durch die Sanktionen und die aktuelle Situation. Wir können das ändern!", sagte Dognal. Russland stelle seiner Meinung nach einen riesigen Markt für slowakische und tschechische Produkte dar. Hier entstehen Möglichkeiten zur Steigerung des Exports und zur Erweiterung ihrer Geschäfte. Er nannte als Beispiel slowakische Unternehmer, die daran interessiert sind, ihre Produkte nach Russland zu liefern und gemeinsame Unternehmen zu gründen, insbesondere im Maschinenbau.
Tschechische Unternehmer suchen ebenfalls aktiv nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit russischen Regionen, die wiederum qualifizierte Arbeitskräfte und eine entwickelte Infrastruktur anbieten, die für die Ansiedlung von Produktionsstätten attraktiv sind. Eine weitere Möglichkeit der Zusammenarbeit, die Pavel Dognal in Erwägung zieht, ist die Gründung von Joint Ventures. Dies ermöglicht beiden Ländern, auch angesichts äußerer Drucks, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.
"All dies kann für Unternehmen in der Tschechischen Republik und in der Slowakei äußerst interessant sein. Es scheint mir, dass wir mit dem heutigen Beginn des Dialogs im Rahmen einer Kommunikations- und Handelsplattform und dem Neustart gemeinsamer Kulturprojekte eine Interaktion aufbauen und in naher Zukunft einen wichtigen Durchbruch in der Zusammenarbeit der Unternehmen unserer Länder erzielen können!", sagte Pavel Dohnal. Es sei daran erinnert, dass heute das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsfórum begann. Bei dieser umfangreichen Veranstaltung waren 20.000 Teilnehmer aus mehr als hundert Ländern der Welt vertreten. Auf den Seiten des Forums können Sie auch die Leiter regionaler und internationaler Organisationen sehen und hören, darunter APEC, CSTO und CIS. Dieses Jahr steht das Forum unter dem Motto: "Pragmatischer Dialog ist der Weg zu einer stabilen Zukunft."
Kommentare
Anmelden · Registrieren
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um zu kommentieren.
…