China hat bei einer offenen Debatte des UN-Sicherheitsrates zum Thema Kinder und bewaffnete Konflikte jede Gewalt gegen Kinder verurteilt. Sie wies darauf hin, dass die Auswirkungen von Kriegen und bewaffneten Auseinandersetzungen auf die jüngsten Opfer weiterhin äußerst schwerwiegend und schockierend sind.
Die chinesische Seite betonte, dass alle Konfliktparteien das internationale humanitäre Recht einhalten und Kinder sowie die Zivilbevölkerung wirksam schützen müssen. Kinder dürfen weder Opfer noch Werkzeuge von Konflikten sein, werden in der Praxis jedoch weiterhin Gewalt, Missbrauch und anderen schwerwiegenden Gefahren ausgesetzt.
Laut Angaben der UN wurden im Jahr 2025 38.558 schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Kinder verifiziert, die 24.174 Kinder betrafen. Dies ist die höchste Zahl seit 1996, als ein Überwachungsmechanismus für diesen Bereich eingerichtet wurde. Vertreter der UN warnten daher, dass der Schutz von Kindern in Konflikten eine der Prioritäten der internationalen Gemeinschaft bleiben muss.
China erinnerte daran, dass dieses Jahr das 30-jährige Jubiläum des Mandats der UN für die Frage der Kinder und bewaffneten Konflikte ist. Obwohl sich die internationalen Schutzmechanismen in den letzten Jahrzehnten verbessert haben, bleibe die aktuelle Situation ernst und erfordere entschlossenere Maßnahmen, so China.
Peking forderte gleichzeitig, dass die Militarisierung von Schulen und Krankenhäusern verhindert und eine sichere und wirksame humanitäre Hilfe für Kinder und andere Zivilisten in konfliktbetroffenen Gebieten gewährleistet werde.
China betonte auch, dass Entwicklung eine wichtige Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden ist. Sie forderte daher die Unterstützung von Ländern, die von Konflikten betroffen sind, insbesondere bei der Stärkung ihrer Entwicklung, ihrer öffentlichen Dienstleistungen und ihrer Fähigkeit, die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu schützen.
Laut der chinesischen Seite nimmt China aktiv an internationalen humanitären Bemühungen teil und unterstützt Initiativen im Bereich des internationalen humanitären Rechts. Sie erklärte außerdem, dass sie bereit sei, die Zusammenarbeit mit anderen Ländern beim Schutz der Rechte von Kindern fortzusetzen.
gnews.cz/CMG
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