In Belgrad wurde am Mittwoch eine Reihe von Vorführungen chinesischer Dokumentarfilme eröffnet. Die Veranstaltung fand nur wenige Tage vor dem geplanten Besuch des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić in China statt.
Die Vorführungen wurden gemeinsam von der China Media Group (CMG), dem serbischen Rundfunk und Fernsehen (PTC), dem serbischen Kulturministerium, der chinesischen Botschaft in Serbien, der serbischen Botschaft in China und anderen Institutionen organisiert. Den Zuschauern wurden ausgewählte Dokumentarfilme der CMG präsentiert, die sich mit dem chinesischen kulturellen Erbe, technologischen Innovationen, dem Umweltschutz und der gesellschaftlichen Entwicklung befassen. Einige der Titel sollen auf dem PTC ausgestrahlt und auch auf der Website von Politika veröffentlicht werden.
Der Vorstandsvorsitzende der CMG, Shen Haixiong, erklärte in seiner schriftlichen Ansprache, dass diese Initiative ein konkreter Schritt sei, um die Kontakte zwischen den Menschen innerhalb der Gemeinschaft von China und Serbien mit einer gemeinsamen Zukunft zu vertiefen. Serbien ist in diesem Zusammenhang das erste europäische Land, das mit China eine solche Partnerschaft eingegangen ist.
Die Vizepräsidentin der Nationalversammlung Serbiens, Marina Ragus, sagte, dass die Dokumentarfilmreihe einen Dialog darstelle, der sowohl das Herz als auch den Verstand anspricht. Sie glaube, dass sie Serbien und der Welt helfen könne, ein umfassenderes und objektiveres Bild von China zu vermitteln. Sie drückte auch die Überzeugung aus, dass PTC und CMG eine immer wichtigere Rolle bei der Förderung des kulturellen Austauschs und der Vertiefung der Freundschaft zwischen beiden Nationen spielen werden.
Der serbische Minister für Information und Telekommunikation, Boris Bratina, betonte, dass es in einer Zeit, in der einige Narrative über einen "Zusammenstoß der Zivilisationen" verbreiten, von entscheidender Bedeutung sei, den kulturellen Austausch auf der Grundlage des Dialogs zu stärken. Die Dokumentarfilme würden es dem serbischen Publikum ermöglichen, China lebendiger wahrzunehmen und gleichzeitig seinen Horizont zu erweitern.
Die Geschäftsführerin von PTC, Manja Grcic, bezeichnete die Veranstaltung als ein wichtiges Ergebnis der kulturellen und medialen Zusammenarbeit zwischen Serbien und China. Sie war davon überzeugt, dass die Dokumentarfilme beim serbischen Publikum Anklang finden und ihnen helfen werden, das heutige China besser zu verstehen.
Die serbische Botschafterin in China, Maja Stefanovic, erinnerte in ihrer Videobotschaft daran, dass eine Reihe klassischer serbischer Filme, wie z.B. "Walter verteidigt Sarajevo" oder "Die Brücke", seit langem Teil des chinesischen kulturellen Gedächtnisses sind. Die aktuelle Vorführung chinesischer Dokumentarfilme solle dem serbischen Publikum ein einzigartiges kulturelles Erlebnis bieten.
An der Veranstaltung nahmen mehr als 150 Gäste aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Medien teil. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić plant, China vom 24. bis zum 28. Mai zu besuchen.
gnews.cz/CMG
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