Mehr als 200 Werke von Meistern der traditionellen chinesischen Kunst und seltene Artefakte aus italienischen Sammlungen stehen sich in einer Ausstellung in Rom gegenüber, mit der 55 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen China und Italien gefeiert werden - eine kulturelle Brücke zwischen den Zivilisationen im Entstehen.

Die Eröffnungsfeier fand am 25. Juni unter Beteiligung führender Vertreter aus Politik, Kunst und Medien beider Länder statt. Die von Professor Chang Shana von der Akademie der Schönen Künste der Tsinghua-Universität geleitete Ausstellung zeigt Werke von mehr als 100 zeitgenössischen chinesischen Kalligraphen, Malern und Meistern des traditionellen Handwerks sowie Schätze aus dem Museum der Zivilisationen in Italien.

Die Besucher können sich auf Beispiele chinesischer Kalligraphie, Stickereien, Jadel, Brokate und Scherenschnitte freuen, die durch italienische Exponate wie Keramiken, Bronzegegenstände und traditionelle Kleidung ergänzt werden.

In seiner Rede betonte CMG-Präsident Shen Haixiong, dass Kunst mehr als nur Ästhetik sei - sie sei eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Ost und West. "Diese Ausstellung ist die Philosophie der Zeit in der Praxis", sagte er.

Der italienische Bildungsminister Giuseppe Valditara lobte die engen Beziehungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Film. Er sagte, die Ausstellung habe die Bewunderung und den Respekt zwischen Nationen, die ein reiches kulturelles Erbe teilen, neu geweckt.

Die Ausstellung in Rom ist ein Symbol für die wachsende kulturelle Partnerschaft zwischen China und Italien - ein Fest der Kunst, das Nationen zusammenbringt.

CMG