Nach dem Gasunglück in einem Bergwerk in der nordchinesischen Provinz Shanxi am 22. Mai hat der chinesische Präsident Xi Jinping wichtige Anweisungen erteilt und dazu aufgefordert, alles zu tun, um die Vermissten zu retten und die Verletzten zu versorgen. Xi Jinping, der auch Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission ist, forderte, dass die Rettungsarbeiten wissenschaftlich geplant und durchgeführt werden und dass die Folgen des Unfalls angemessen bewältigt werden.

Er forderte außerdem eine schnelle Untersuchung des Unfalls und betonte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Das Gasunglück ereignete sich am 22. Mai um 19:29 Uhr in der Mine Liushenyu im Bezirk Qinyuan und forderte zahlreiche Todesopfer. Die Behörden im ganzen Land müssen aus diesem Unglück wichtige Lehren ziehen, wachsam in Bezug auf die Sicherheit am Arbeitsplatz sein und ihre Bemühungen verstärken, potenzielle Risiken zu identifizieren und zu beseitigen, um schwerwiegende Unfälle zu vermeiden, so Xi Jinping.

Er wies darauf hin, dass China in die Hochwasserzeit eintritt, und forderte daher eine verstärkte Vorbereitung auf Notfälle sowie strengere Maßnahmen zum Schutz vor Überschwemmungen und zur Minderung der Folgen von Katastrophen, um Leben und Eigentum der Menschen zu schützen. Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang, ebenfalls Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, forderte eine frühzeitige und genaue Information, eine schnelle Untersuchung der Ursache des Unfalls und eine strenge Verantwortlichkeit im Einklang mit Gesetzen und Vorschriften.

Li Qiang forderte außerdem die Behörde für Arbeitssicherheit beim Staatsrat auf, die lokalen Behörden und die zuständigen Abteilungen weiterhin zu überwachen und zu leiten, um die Verantwortung für die Sicherheit am Arbeitsplatz zu stärken und gründliche Sicherheitskontrollen in Schlüsselbereichen und -sektoren durchzuführen, um schwere Unfälle zu vermeiden. Der chinesische Vize-Premierminister Zhang Guoqing leitete Beamte der zuständigen Abteilungen zum Unfallort, um die Rettungs- und Notfallmaßnahmen zu koordinieren. Beamte der Provinzbehörden von Shanxi und der Stadt Changzhi koordinieren die Rettungsarbeiten vor Ort und die medizinische Versorgung der Verletzten. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten laufen weiterhin.

CMG