Der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa ist am Sonntagmorgen, dem 16. August, in Peking angekommen, wo er einen achttägigen Staatsbesuch in China beginnt. Es handelt sich um seinen ersten Besuch dieser Art seit seinem Amtsantritt als Präsident.
Die chinesisch-ecuadorianischen Beziehungen haben sich in den letzten Jahren allmählich vertieft, insbesondere in den Bereichen Handel, Investitionen und Infrastrukturkooperation. Beide Länder haben Kooperationsdokumente im Rahmen der Initiative "Belt and Road" unterzeichnet und außerdem ein Freihandelsabkommen geschlossen.
China ist derzeit der zweitgrößte Handelspartner Ecuadors. Ecuador hingegen ist der achte größte Handelspartner Chinas in Lateinamerika. Im Jahr 2025 erreichte das Volumen des gegenseitigen Handels 17,33 Milliarden US-Dollar.
Die praktische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern entwickelt sich in einer Reihe von Bereichen und bringt laut chinesischer Seite immer konkretere Ergebnisse hervor.
Der Besuch findet gleichzeitig in einem Jahr statt, in dem China und Ecuador das zehnjährige Bestehen ihrer umfassenden strategischen Partnerschaft begehen.
Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte, dass Peking von dem Besuch eine weitere Stärkung des politischen gegenseitigen Vertrauens und der traditionellen Freundschaft erwarte. Ziel sei es auch, die umfassende strategische Partnerschaft zu vertiefen und die Zusammenarbeit auszuweiten, die konkrete Vorteile für die Bevölkerung beider Länder bringen soll.
Noboa's Besuch kommt zu einem Zeitpunkt, an dem China bestrebt ist, seine wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu den Ländern Lateinamerikas weiterzuentwickeln, während Ecuador nach neuen Möglichkeiten für Handel, Investitionen und eine umfassendere internationale Zusammenarbeit sucht.
gnews.cz/CMG
