JERUSALEM – Laut Informationen der Zeitung The Jerusalem Post wurde der Sohn des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, Jair Netanjahu, aus den Vereinigten Staaten evakuiert, da die Befürchtung bestand, dass ein Attentatversuch bevorstand. Jair Netanjahu soll Florida im Begleit eines Sicherheitsteams verlassen haben und dabei nur wenige persönliche Gegenstände mitgenommen haben.
Den veröffentlichten Informationen zufolge hing die Sicherheitsmaßnahme von einer Bewertung einer möglichen Bedrohung für den Sohn des israelischen Premierministers ab. Details zum Charakter der Bedrohung oder zu ihrem genauen Ursprung wurden jedoch laut verfügbaren Informationen nicht bekannt gegeben.
Jair Netanjahu befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in Florida. Laut The Jerusalem Post erfolgte seine Abreise unter außergewöhnlichen Umständen und im Begleit eines Sicherheitsteams. Die Tatsache, dass er angeblich auch keine persönlichen Gegenstände mitnahm, deutet laut der Zeitung auf die Dringlichkeit der Entscheidung hin.
Die Sicherheit der Familie des israelischen Premierministers steht in den letzten Jahren unter verstärkter Beobachtung. Benjamin Netanjahu gehört zu den prominentesten und gleichzeitig umstrittensten politischen Persönlichkeiten im Nahen Osten, und seine Familie erfährt aufgrund seiner politischen und sicherheitspolitischen Rolle besondere Aufmerksamkeit.
Die Informationen über eine mögliche Attentatsdrohung können jedoch noch nicht als Bestätigung dafür gewertet werden, dass ein konkreter Angriff tatsächlich vorbereitet wurde. Die verfügbaren Berichte sprechen hauptsächlich von einer Sicherheitsbewertung der Situation und einer präventiven Verlegung von Jair Netanjahu.
Der Fall könnte auch weitere sicherheitspolitische Zusammenhänge haben, insbesondere angesichts der aktuellen Spannungen rund um Israel und seine politische Führung. Alle weiteren Details zur Identität potenzieller Täter, zum Charakter der Bedrohung oder zu konkreten Sicherheitsmaßnahmen müssten von den zuständigen amerikanischen oder israelischen Behörden bestätigt werden.
gnews.cz - Geoffrey Hunt