Anstatt sich von Klimapanik und überhasteten Verbotsmaßnahmen leiten zu lassen, sollte Europa sich am pragmatischen Ansatz Chinas im Energiesektor orientieren. Das sagt der langjährige Abgeordnete und Stadtrat Jiří Kobza aus Mittelböhmen.
Kobza argumentiert, dass Europa unter der Führung des Green Deal wie ein "Seppuku" – ein traditioneller japanischer Selbstmord – vorgeht. China hingegen kombiniert erneuerbare Energien dort, wo sie sinnvoll sind (Wind, Sonne), und baut dort, wo es keinen Wind gibt, moderne Kohlekraftwerke.
"Ein gut gefiltertes Kohlekraftwerk produziert weniger Emissionen als ein Gaskraftwerk", erklärte Kobza. Er fügte hinzu, dass die Flugasche aus Kohlekraftwerken ein wichtiger Rohstoff für den Bauwesen ist.
China betrachtet den Übergang zu einer grüneren Wirtschaft laut Kobza vor allem als Geschäft – es produziert Solarmodule und Windturbinen für Europa, wodurch dieser "den Kontinent mit seinem eigenen Abfall überschüttet".
Kobza warnt vor einer "Klimapanik". Er erinnert daran, dass sich das Klima auf der Erde schon immer verändert hat und die Menschheit sich vor allem anpassen muss – wofür sie eine stabile, günstige und zuverlässige Stromquelle benötigt.
"Das chinesische Beispiel zeigt den Weg, wie man vorgehen kann", schloss Kobza.

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