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Vor knapp drei Wochen gelang es ihm endlich, nach einer Reihe von Enttäuschungen, den ersehnten Erfolg zu erringen. Der deutsche Tennisspieler Alexander Zverev gewann beim vierten Anlauf ein Grand-Slam-Finale und fand in Roland Garros keinen Gegner, der ihn besiegen konnte. Bereits am Dienstag steht er beim nächsten der vier großen Turniere – Wimbledon – am Start. Die Nummer 3 der Welt gab jedoch kurz vor Turnierbeginn eine unerwartete Schwäche preis. „Ich bin allergisch gegen Gras“, gab der Hamburger zu.

Der Rasenplatz ist für den 29-jährigen Tennisspieler seit langem kein beliebter Belag. In Wimbledon beweist er das Jahr für Jahr, sein bestes Ergebnis ist das Achtelfinale, was für einen Spieler seines Kalibers eine wirklich ungünstige Bilanz ist. Außerdem hat Zverev von seinen bisher 25 ATP-Titeln keinen auf dem grünen Platz gewonnen. Der 1,98 Meter große Spieler bereitet sich derzeit im All England Club auf die erste Runde vor, in der er gegen den Belgier Alexander Blockx antreten wird. Bei einem der Trainings beobachteten anwesende Journalisten, dass der Spieler mit dem kraftvollen Aufschlag schniefte und hustete, was nach einer gewöhnlichen Erkältung aussah.

Zverev überraschte seine Zuhörer jedoch mit seiner Antwort. „Ich bin allergisch gegen Gras“, sagte er. „Aber mir geht es gut. Die Allergie gegen Gras ist für mich nichts Neues. Ich habe sie jedes Jahr“, fuhr der amtierende Roland Garros-Champion fort. Der Grund, warum der Olympiasieger von 2021 seine Allergie erst wenige Tage vor dem Start von Wimbledon öffentlich machte, ist unklar. Apropos, die Allergie ist nicht die einzige Krankheit, mit der der ehemalige Schützling von Ivan Lendl zu kämpfen hat. Im Jahr 2022 gab er bekannt, dass er an Diabetes Typ 1 leidet. Zverev könnte Wimbledon jedoch entspannt angehen. Vor knapp einem Monat gewann er endlich ein Grand-Slam-Turnier, nach drei verlorenen Finalspielen (US Open 2020, French Open 2024 und Australian Open 2025) kam das Gefühl der Genugtuung.

Zverev glaubt, dass ihm der gewonnene Grand-Slam-Titel auch psychisch helfen wird. „Ich muss ehrlich sein: Mit diesem Titel im Rücken ist es wirklich anders. Ich fühle mehr Freude und auf eine gewisse Weise auch mehr Freiheit. Aber wenn ich auf dem Platz stehe, will ich meine Arbeit erledigen und mein bestes Tennis spielen“, verriet er. Ob der Titel aus Paris dem Deutschen auch in Wimbledon helfen wird, werden wir in den nächsten Tagen herausfinden.

sport.cz / gnews.cz