Die Prager Burg hat in den letzten drei Jahren Hunderte von Veränderungen erfahren. Die Kanzlei des Präsidenten der Republik hat hunderte Millionen Kronen in die Restaurierung historischer Gebäude investiert, ihre Arbeitsweise modernisiert, die Cybersicherheit verbessert und bisher gesperrte Bereiche für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Ergebnis ist unter anderem ein Rekordbesuch, der im Jahr 2025 neun Millionen Menschen erreichte.

Die Modernisierung der Präsidentschaftskanzlei, die größte Renovierung in der modernen Geschichte der Burg, die laufende Restaurierung des Veitsdoms, die Eröffnung neuer Bereiche oder die Änderung der Forstwirtschaft – das sind einige der Maßnahmen, die laut Kanzlei des Präsidenten der Republik seit dem Amtsantritt von Präsident Petr Pavel umgesetzt wurden.

Die Kanzlei hat nun eine Publikation mit dem Titel "Burg 2023–2026" veröffentlicht, in der sie die bisherigen Veränderungen bilanziert und weitere geplante Entwicklungen eines der bedeutendsten historischen Areale in der Tschechischen Republik beschreibt.

Investitionen in die Restaurierung der Prager Burg haben sich vervierfacht

In den letzten drei Jahren hat sich das Volumen der Investitionen in die Restaurierung der Prager Burg mehr als vervierfacht. Es ist von ursprünglich 82 Millionen Kronen auf 344 Millionen Kronen pro Jahr gestiegen.

Nach dreißig Jahren wurde im Veitsdom eine umfassende Reinigung von Boden bis Decke durchgeführt. Architektonische Wettbewerbe wurden ebenfalls wieder in der Prager Burg ausgeschrieben. Die Verwaltung der Prager Burg hat die Restaurierung des Ritterinstituts begonnen, was sie als die größte Renovierung in der modernen Geschichte des gesamten Areals bezeichnet.

Gleichzeitig laufen systematische Restaurierungsarbeiten am Veitsdom und an anderen historisch bedeutenden Gebäuden weiter.

Militärische Stacheldrähte verschwunden, Bänke und Trinkbrunnen hinzugefügt

Auch der für die Öffentlichkeit zugängliche Bereich der Prager Burg hat sich deutlich verändert. Flächendeckende Sicherheitskontrollen wurden durch Stichprobenkontrollen ersetzt, und die auffälligen gelben militärischen Stacheldrähte an den Eingängen sind verschwunden.

Besucher können nun kostenlose Toiletten, Trinkbrunnen, Ruhebänke und andere Erholungsbereiche nutzen. Die Fikusgarten, der Hartig-Garten oder der Zugang zum Hirschgraben von Opyše wurden ebenfalls wieder geöffnet.

Laut der Präsidentschaftskanzlei haben Änderungen im Besuchermanagement und die Einführung des Online-Ticketverkaufs dazu beigetragen, die Wartezeiten zu verkürzen, ohne das Sicherheitsniveau zu beeinträchtigen.

Die Präsidentschaftskanzlei hat die Digitalisierung und Cybersicherheit verstärkt

Neben den für Besucher sichtbaren Veränderungen hat sich auch der Betrieb der Präsidentschaftskanzlei selbst verändert. Die Institution hat eine umfassende Digitalisierung durchlaufen, die Cybersicherheit und den Datenschutz verbessert und neue Prozesse für öffentliche Aufträge eingeführt.

Die Änderungen konzentrierten sich auch auf mehr Transparenz, professionelleres Management und systematische Mitarbeiterbetreuung.

„Als wir in die Burg kamen, versprachen wir mehr Offenheit, Konzeption, Professionalität und Transparenz. Wir wollten nicht nur einzelne Projekte ändern, sondern die Funktionsweise der gesamten Institution. Deshalb haben wir uns entschieden, der Öffentlichkeit offen zu zeigen, was sich geändert hat und wohin wir weitergehen wollen", sagte Milan Vašina, Leiter der Kanzlei des Präsidenten der Republik, anlässlich der Veröffentlichung der Publikation "Burg 2023–2026".

Über neun Millionen Menschen besuchten die Prager Burg

Die Veränderungen in der Prager Burg haben sich auch im wachsenden Interesse der Öffentlichkeit widergespiegelt. Im Jahr 2025 verzeichnete das Gelände einen Rekordbesuch, mit über neun Millionen Besuchern.

Das Angebot an kulturellen und Bildungsangeboten wurde ebenfalls erweitert. Es werden regelmäßig Tage der offenen Tür, kostenlose Vortragsreihen und jährliche Ausstellungen der tschechischen Kronjuwelen angeboten.

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„Unser Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich die Menschen wohlfühlen, gerne wiederkommen und die die Tschechische Republik würdig repräsentiert. Daher verbessern wir neben umfangreichen Renovierungen auch die Dienstleistungen für Besucher und gestalten den öffentlichen Raum. Wir haben beispielsweise den visuellen Lärm deutlich reduziert, erneuern das Orientierungssystem und haben hundertzwölf neue Bänke auf dem Gelände platziert“, sagt Pavel Vyhnánek, Direktor der Verwaltung der Prager Burg.

Auch Láány öffnet wieder für die Öffentlichkeit

Nach Jahren hat auch das Schloss und das Wildparkgelände von Láány wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Auch die Forstwirtschaft in den umliegenden Wäldern unterliegt Veränderungen, die in den vergangenen Jahren durch eine massive Borkenkäferbefallung stark beeinträchtigt wurden.

Die Mitarbeiter der Forstverwaltung Láány haben etwa 1,8 Millionen Setzlinge gepflanzt, die schrittweise dazu beitragen, das Ausmaß der Kahlschläge zu verringern. Es wurde auch eine langfristige Strategie zur Wiederherstellung der Wälder von Láány entwickelt, deren Ziel es ist, gesündere und widerstandsfähigere Bestände zu schaffen.

gnews.cz - GH

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