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Kurzer Überblick der wichtigsten Ereignisse des Tages:

  • US-Aktien schlossen das zweite Quartal als bestes Quartal seit dem Jahr 2020.

  • Der S&P 500 stieg im zweiten Quartal um 14,9 Prozent auf ein Rekordniveau.

  • Nike überraschte die Wall Street mit dem Gewinn, die Umsätze sanken jedoch erneut leicht.

  • AeroVironment verdoppelte den Umsatz dank Akquisitionen im Bereich Drohnen.

  • SpaceX wird am 7. Juli in den Nasdaq-100 aufgenommen.

  • Rohöl WTI schloss das Quartal bei 69,50 Dollar pro Barrel.

  • USMCA tritt in eine sechsjährige Überprüfung ein, die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Kanada sind angespannt.

Internationale Investitionen

Zu Beginn des Halbjahrzeits beeinflussen die Ergebnisse von Unternehmen die Kapitalmärkte und verändern das Bild der Branche grundlegend. Der Hersteller von Militärdrohnen AeroVironment veröffentlichte am Montag Rekordergebnisse für das vierte Quartal mit einem Umsatz von 641,6 Millionen Dollar, was 133 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht. Der enorme Anstieg im Jahresvergleich ist auf zwei Akquisitionen zurückzuführen: das Cyber- und Laserunternehmen BlueHalo und das Luftfahrtunternehmen Empirical Systems Aerospace, die zusammen 282 Millionen Dollar zum Quartalsumsatz beitrugen. Das Gesamtvolumen der Aufträge erreichte im Geschäftsjahr 2,7 Milliarden Dollar, wobei das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz 1,4 betrug und der ungeordnete Auftragsbestand bei 1,2 Milliarden Dollar lag. Die Aktien von AeroVironment stiegen im Laufe der Sitzung um mehr als 20 Prozent, wobei der CEO Wahid Nawabi in einer CNBC-Sendung erklärte, dass militärische Konflikte im Iran und in der Ukraine die Einführung der Drohnentechnologie erheblich beschleunigen.

Eine andere Geschichte liefert der weltweit führende Hersteller von Sportschuhen Nike, der am selben Tag die Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 veröffentlichte. Der Gesamtumsatz für das Jahr erreichte 46,4 Milliarden Dollar, wobei der Umsatz im chinesischen Markt im Jahresvergleich um 12 Prozent sank, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen der Analysten dennoch deutlich mit einem Gewinn von 0,72 Dollar pro Aktie gegenüber einer Konsensschätzung von 0,13 Dollar, dank einer Rückerstattung von Zöllen in Höhe von über 986 Millionen Dollar. Im Geschäftsjahr zahlte Nike 2,5 Milliarden Dollar an die Aktionäre aus, davon 2,4 Milliarden Dollar in Form von Dividenden. Die Aktien fielen nach Börsenschluss um etwa 2,7 Prozent.

Den Wochenabschluss bildet eine Meldung aus der Welt der Indizes: SpaceX wird am 7. Juli vor dem Börsenhandel in den prestigeträchtigen Nasdaq-100 aufgenommen, wie die Agentur Reuters meldete, nur 25 Tage nach seinem Börsengang. Analysten von J.P. Morgan schätzen, dass die Aufnahme passive Käufe von SpaceX-Aktien durch Indexfonds und ETFs in Höhe von etwa 4,3 Milliarden Dollar zur Folge haben werden. Diese Käufe müssen von Fonds durchgeführt werden, die den Nasdaq-100 abbilden, insbesondere von Invesco über seine Produkte QQQ und QQQM, die über 800 Milliarden Dollar verwalten. Analysten von Morningstar warnen jedoch, dass die SpaceX-Aktien überbewertet seien.

Wichtige Ereignisse mit globaler Auswirkung

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Die amerikanischen Aktienindizes schlossen das zweite Quartal 2026 mit der besten Quartalsperformance seit der Pandemie-Erholung im Jahr 2020, bestätigte die Agentur Reuters. Der S&P 500 Index legte im Quartal 14,9 Prozent zu und schloss am Dienstag bei einem Rekordwert von 7.499 Punkten. Der Technologie-Index Nasdaq Composite stieg um 21,4 Prozent, der Dow Jones Index um 12 Prozent auf einen Rekord-Schlusskurs von 52.319 Punkten. Besonders stark waren die Tagesgewinne bei den Chipunternehmen: Nvidia legte um 2,6 Prozent zu, AMD um 7,7 Prozent und Intel um 6 Prozent. Der Ölmarkt hingegen hat sich abgekühlt: Der Preis für amerikanisches Rohöl WTI stabilisierte sich am Ende des Quartals bei etwa 69,50 Dollar pro Barrel, während das Nordseeöl Brent bei etwa 72,90 Dollar schloss – beide Werte liegen somit ungefähr auf dem Niveau von vor dem Krieg, unter anderem dank Fortschritten in den US-amerikanisch-iranischen Verhandlungen.

Mit dem 1. Juli beginnt auch die sechsjährige Überprüfung des nordamerikanischen Handelsabkommens USMCA, dem Nachfolger von NAFTA. Die Überprüfung eröffnet Spielraum für Neuverhandlungen von Zöllen und Regeln für den Ursprung von Waren, wobei die US-amerikanische Regierung ihr Interesse an einer Neubewertung einer Reihe von Ausnahmen für Kanada und Mexiko signalisiert hat. Das Handelsvolumen zwischen den drei Ländern übersteigt jährlich eine Billion Dollar, und Ökonomen warnen, dass eine Störung des Abkommens das Inflationsrisiko in der gesamten nordamerikanischen Region erhöhen würde.

gnews.cz - GH

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