`

Die Prager Börse knüpfte zu Beginn der Woche an den Freitagsergebnissen an und der Index PX stieg um 0,44 Prozent. Die Regierung hat beschlossen, dass der Staat den Flughafen Karlsbad übernehmen wird, der für den zivilen Flugverkehr, das Militär und den Luftrettungsdienst genutzt wird. Die OECD hat eine aktualisierte Prognose veröffentlicht, wonach die tschechische Wirtschaft dieses Jahr stärker wächst als erwartet, während für das nächste Jahr ein leichtes Abschwächung erwartet wird, aufgrund schwächerer Exporte und geopolitischer Risiken.

Die Prager Börse knüpfte zu Beginn der Woche an den Freitagsergebnissen an. Der Index PX stieg um 0,44 Prozent auf 2572,46 Punkte. Unter anderem die Aktien der Komerční banka trugen zu diesem Anstieg bei, auch den beiden Rüstungsunternehmen ging es gut. Die Aktivität an der Börse war unterdurchschnittlich. Der tschechische Kronen stagnierte heute gegenüber dem Euro und gewann gegenüber dem Dollar an Wert.

Der Staat übernimmt die Verwaltung des Flughafens Karlsbad. Neben dem bisherigen zivilen Flugverkehr soll er auch für die Bedürfnisse des Militärs und einer neu eingerichteten Station des Luftrettungsdienstes genutzt werden. Das Verteidigungsministerium wird die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen an der Start- und Landebahn durchführen, damit der Flughafen die Anforderungen der NATO erfüllt. Dies hat die Regierung heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat eine aktualisierte Prognose veröffentlicht, wonach die tschechische Wirtschaft dieses Jahr besser abschneidet als erwartet. Die Organisation hat die Prognose für das nächste Jahr leicht verschlechtert. Im Juni wurde ein Wachstum von 2,2 Prozent erwartet, im Jahr 2027 soll das Wachstum auf 2,1 Prozent zunehmen. Die OECD erwartet aufgrund von EU-Fonds zur Unterstützung der Erholung und Widerstandsfähigkeit, die bis Ende dieses Jahres verfügbar sein werden, etwas höhere Investitionen. Die Exporte werden voraussichtlich aufgrund von Handelsbeschränkungen kurzfristig schwach bleiben, sollten aber allmählich mit einer Erholung der Nachfrage aus dem Ausland, insbesondere aus Deutschland, steigen.

Zu den Risiken für weiteres Wachstum gehören die zunehmenden Handels- und geopolitischen Spannungen, die die Wirtschaft verlangsamen könnten, sowie die Möglichkeit, dass eine zu expansive Haushaltspolitik zu einer höheren Inflation führen könnte. Die Kombination aus einer stärkeren Leistung in diesem Jahr und einer ungewissen Prognose für das nächste Jahr deutet darauf hin, dass tschechische Exporteure und Investoren sich auf veränderliche Bedingungen in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts einstellen sollten.

gnews.cz - GH

image.png
Tradingeconomics.com