Der Hersteller von Transporttechnik Škoda Group kehrte im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurück und verdoppelte fast den operativen Gewinn EBITDA. Die Energiekonzern ČEZ gründete eine neue Tochtergesellschaft, ČEZ Energy, die den Kundenbereich der Gruppe im Rahmen einer umfassenden Optimierung der Eigentümerstruktur abdeckt. Die Diskussion über eine mögliche Ausbootung von Minderheitsaktionären von ČEZ wird auch im Zusammenhang mit der geplanten Aufteilung des Unternehmens fortgesetzt. Die Prager Börse plant gleichzeitig eine Neuheit in Form des ersten ETFs, der an den PX-Index gekoppelt ist, was den Kleinanlegern den Zugang zum heimischen Aktienmarkt erleichtern soll.
Der Hersteller von Transporttechnik Škoda Group erhöhte im vergangenen Jahr den operativen Gewinn EBITDA um etwa 150 Prozent auf 3,5 Milliarden Kronen. Die EBITDA-Marge erreichte zehn Prozent. Der Konzern erzielte einen Nettogewinn von 946 Millionen Kronen und kehrte damit im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurück. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 35,7 Milliarden Kronen. Der Konzern schloss neue Aufträge im Rekordvolumen von 43 Milliarden Kronen ab, was etwa ein Prozent mehr als im Vorjahr entspricht. Dies wurde von Vertretern des Unternehmens auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Der Energiekonzern ČEZ hat im Anschluss an die Entscheidung der Hauptversammlung der Aktionäre Anfang Juni zur Optimierung der Eigentümerstruktur und des Managements eine neue Tochtergesellschaft gegründet, die den Kundenbereich abdeckt. Ihr Name ist ČEZ Energy. Der Vorstandsvorsitzende des neuen Unternehmens ist Daniel Beneš, der Geschäftsführer ist Pavel Cyrani. In den kommenden Monaten soll der Kundenbereich der Gruppe, insbesondere die Strom- und Gasverteilung und -verkauf, der Handel mit Rohstoffen und die Energiedienstleistungen, zu ČEZ Energy wechseln, wobei ČEZ mindestens 51 Prozent des Anteils an dem neuen Unternehmen halten möchte.
Die Diskussion über die zukünftige Struktur von ČEZ wird auch im Zusammenhang mit dem Thema der Ausbootung von Minderheitsaktionären fortgesetzt. Analysten weisen darauf hin, dass eine solche Ausbootung transparent und unter Bedingungen erfolgen sollte, die den Standards der entwickelten Märkte entsprechen, um das Vertrauen ausländischer Investoren in das tschechische Kapitalmarktumfeld nicht zu beeinträchtigen.
Die Prager Börse verzeichnet in den letzten Jahren ein deutlich höheres Interesse von Investoren, und die Anzahl der Aktionäre tschechischer Unternehmen steigt rasant. Darüber hinaus plant die Börse eine weitere Neuheit: bis Ende des Jahres soll der erste ETF erscheinen, der an den PX-Index gekoppelt ist, was Kleinanlegern einen einfacheren und kostengünstigeren Zugang zu einem breiten Portfolio tschechischer Aktien ermöglichen soll.
gnews.cz - GH
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