Ministerpräsident Andrej Babiš hat bestätigt, dass die Regionen im nächsten Jahr keine Mittel aus dem staatlichen Fonds für Verkehrsinfrastruktur für die Reparatur von Straßen niedrigerer Kategorien erhalten werden. Die Wirtschaft der Europäischen Union ist im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr gewachsen, was sich positiv auf den tschechischen Export auswirkt. Die Prager Börse beginnt eine neue Woche nach einem leichten Verlust am Freitag.
Ministerpräsident Andrej Babiš hat bestätigt, dass die Regionen im nächsten Jahr keine Mittel aus dem staatlichen Fonds für Verkehrsinfrastruktur für die Reparatur von Straßen niedrigerer Kategorien erhalten werden. In einem Beitrag auf dem Netzwerk X gab er an, dass die Regionen über ausreichend Geld auf ihren Konten zur Finanzierung von Reparaturen aus den Steuereinnahmen verfügen. Die Regionen erhielten seit 2015 eine regelmäßige Unterstützung, was jedoch laut Ministerpräsident nur eine zusätzliche Leistung war. Diese Entscheidung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung im Staatshaushalt Einsparungen sucht.
Die Wirtschaft der Europäischen Union ist im zweiten Quartal dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr gewachsen, bestätigte Eurostat. Dies ist ein positives Ergebnis für die tschechische exportorientierte Wirtschaft, deren wichtigste Handelspartner EU-Staaten sind, insbesondere Deutschland. Eine Erholung der Nachfrage auf den europäischen Märkten könnte Aufträge für die tschechische Industrie im dritten Quartal ankurbeln.
Die Prager Börse beginnt eine neue Woche nach einem ruhigen Ende des vergangenen Wochenendes. Am Freitag verzeichnete der Index PX einen leichten Anstieg, während sich die Waffenhersteller CSG deutlich besser entwickelten – die Aktien stiegen um über drei Prozent. Diese Woche werden die Märkte insbesondere auf makroökonomische Daten aus den USA und die Entwicklung der Situation im Persischen Golf achten, die weiterhin die Energiepreise beeinflussen.
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