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Die Prager Börse schwächte sich am Montag, der Index PX sank um 0,7 Prozent, während die Europäische Kommission für Tschechien weitere 25 Milliarden Kronen aus dem Nationalen Wiederherstellungs- und Resilienzplan genehmigte. Die Regierung erörterte auf ihrer Sitzung am Montag ein Memorandum zur Errichtung weiterer kleiner modularer Reaktoren und beschloss, die Preisregulierung von Kraftstoffen nicht zu verlängern. René Holeček, Mitglied des Aufsichtsrats von Colt CZ, hat 4000 Aktien des Waffenherstellers gekauft, was der Markt als positives Signal für die Entwicklung des Unternehmens interpretiert.

Die Prager Börse verzeichnete zu Beginn der Arbeitswoche Verluste. Der Index PX sank um 0,7 Prozent auf 2609,29 Punkte. Insbesondere Aktien aus dem Bankensektor und der Energiegruppe ČEZ belasteten die Börse. Im Gegensatz dazu schnitten die Rüstungskonzerne CSG gut ab. Der tschechische Kronen verlor heute leicht an Wert gegenüber Euro und Dollar.

Die Europäische Kommission hat weitere 25 Milliarden Kronen für die Tschechische Republik zur Finanzierung von Reformen und strategischen Investitionen aus dem Nationalen Wiederherstellungs- und Resilienzplan genehmigt. Dies ist die sechste Zahlung aus dem Instrument für Erholung und Widerstandsfähigkeit. Die endgültige Genehmigung muss noch durch den Wirtschafts- und Finanzausschuss des Europäischen Rates erfolgen.

Die Regierung erörterte auf ihrer Sitzung am Montag ein Memorandum of Understanding für das Programm kleiner modularer Reaktoren, mit dem der Bau weiterer SMRs in Tschechien gefördert werden soll. Gleichzeitig wurde den Ministern von Verteidigung und Inneren auferlegt, innerhalb eines Jahres eine Überprüfung der Krisen- und Sicherheitsgesetze durchzuführen und Änderungen vorzuschlagen, die zu einer größeren Flexibilität des Staates bei außergewöhnlichen Ereignissen führen. Die Regierung beschloss außerdem, steuerliche und regulatorische Maßnahmen, die sich auf die Preise von Kraftstoffen an tschechischen Tankstellen auswirken, nicht zu verlängern.

René Holeček, der über die Gesellschaft Česká zbrojovka Partners einen Anteil an Colt CZ hält und Mitglied des Aufsichtsrats ist, hat insgesamt 4000 Aktien des Waffenherstellers zum durchschnittlichen Preis von 917,94 Kronen pro Aktie gekauft. Dieser Insider-Kauf im Wert von über 3,6 Millionen Kronen wird vom Markt als positives Signal wahrgenommen.

gnews.cz - GH

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