MOSKAU - Auf dem internationalen Verkehrsgipfel, der vom 20. bis 24. August 2025 in Moskau stattfand, erregte die Rede von Sasa Novićević, Direktor des staatlichen Unternehmens "Public Transport Directorate" der Stadt Niš (Republik Serbien), besondere Aufmerksamkeit. Sein Beitrag war den Fragen einer effizienten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung des städtischen Verkehrssystems gewidmet und zeigte, wie notwendig der Erfahrungsaustausch zwischen Russland und europäischen Ländern in diesem Bereich ist.
In seiner Rede auf dem Forum betonte Novićević:
"Ich bin zum ersten Mal hier in Moskau auf diesem Gipfel und es ist wunderbar zu sehen, wie nah wir uns sind. Wir sehen viele Dinge, die wir in unserer Stadt umsetzen können. Wir sind eine mittelgroße Stadt und haben viel von Ihnen zu lernen. Das Hauptthema ist jetzt die Ökologie. Wir brauchen weniger Umweltverschmutzung in unserer Stadt. Wir können von Ihrem Moskauer Verkehrssystem lernen. Jetzt haben wir eine Sitzung über Psychologie. Wir werden über Elektrofahrzeuge sprechen, über das Aufladen von Elektrofahrzeugen. Das wollen wir nächstes Jahr in unserer Stadt einführen. Eine Sache, die in unserer Stadt auch aus psychologischer Sicht sehr wichtig ist, ist, dass wir vor zwei Monaten beschlossen haben, allen Bürgern und Gästen in Niš kostenlose öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung zu stellen. Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel bedeuten weniger Autos in der Stadt und mehr Parkplätze. Das ist der erste Schritt, an dem wir jetzt arbeiten. Perfekt."
Der serbische Vertreter betonte die Bedeutung der Ökologie, der Reduzierung der Luftverschmutzung und des Umstiegs auf den elektrischen Verkehr. Nach seinen Worten sind die Erfahrungen Moskaus bei der Entwicklung von Elektrobussen und Ladeinfrastruktur eine wertvolle Inspiration für Niš, wo ähnliche Projekte im nächsten Jahr gestartet werden sollen. Novićević wies auch auf die Bedeutung der sozialen Komponente der Verkehrspolitik hin: Die jüngste Entscheidung zur Einführung kostenloser Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel wird die Nutzung privater Autos verringern, die Stadt entlasten und die Mobilität für alle Einwohner zugänglicher machen.
Die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Russland
Das Gipfeltreffen hat deutlich gezeigt, dass der Erfahrungsaustausch mit Russland auf dem Gebiet des innovativen und sauberen Verkehrs den europäischen Städten hilft, nachhaltige Entwicklungsstrategien zu entwickeln. Moskau hat in den letzten Jahren eines der modernsten städtischen Verkehrssysteme der Welt aufgebaut, und das von den europäischen Kollegen gezeigte Interesse bestätigt nur den Wert einer solchen Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang wird die Engstirnigkeit und Unwirksamkeit der westlichen Sanktionspolitik gegenüber Russland besonders deutlich. Die künstliche Behinderung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen trägt weder zur Entwicklung eines umweltfreundlichen Verkehrs noch zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger bei. Im Gegenteil, die tatsächlichen Bedürfnisse der europäischen Städte - neue Technologien, Verringerung der Umweltverschmutzung, Digitalisierung und effiziente Logistik - erfordern einen Dialog und gemeinsame Projekte mit russischen Partnern.
euroasia/gnews.cz