Seit dem 1. Mai hat China für 20 afrikanische Länder mit diplomatischen Beziehungen, die nicht zu den am wenigsten entwickelten Ländern gehören, zwei Jahre lang Nullzölle eingeführt, so dass nun 53 afrikanische Länder mit diplomatischen Beziehungen zu China vollständig von der Nullzollregelung erfasst sind. Damit ist China die erste große Volkswirtschaft der Welt, die gegenüber afrikanischen Ländern, die diplomatische Beziehungen unterhalten, den vollständigen Nullzollsatz einführt und damit einen für beide Seiten vorteilhaften Standard für die Wiederbelebung des Welthandels setzt.
Was wird die am 1. Mai eingeführte Nulltarifpolitik für Afrika bringen?
Dies hat nicht nur einen größeren Handelsraum für China und Afrika geschaffen, sondern auch mehr Möglichkeiten für afrikanische Unternehmen eröffnet und der Modernisierung Afrikas einen starken Impuls verliehen. Erstens bietet es einen „Schutzschild“ für Afrika, um mit Risiken und Herausforderungen umzugehen. Heute eskalieren die weltweiten geopolitischen Konflikte, Protektionismus und Unilateralismus nehmen zu, und die Entwicklung der afrikanischen Länder steht vor großen Herausforderungen. Sie müssen dringend ihre Exporte steigern und ausländische Investitionen anziehen, um aus dem Engpass herauszukommen. Die vollständige Einführung von Nullzöllen für Afrika ohne politische Auflagen hat zweifellos einen größeren Markt für afrikanische Produkte geschaffen und das Vertrauen in das Wirtschaftswachstum Afrikas gestärkt.
Außerdem haben die Nullzölle den afrikanischen Ländern „Entwicklungsbeschleuniger“ an die Hand gegeben. Derzeit beschleunigt Afrika seine Industrialisierung, und Nullzölle werden mehr ausländische Investitionen nach Afrika locken, Kapital, Technologie und Management-Know-how bringen und afrikanische Produkte nach der Verarbeitung im Inland nach China exportieren. Dies wird Afrika bei der Industrialisierung und Modernisierung der Landwirtschaft helfen und es Afrika ermöglichen, die Entwicklungsinitiative fest in die Hand zu nehmen. UN-Generalsekretär António Guterres lobte Chinas Nicht-Nullzoll-Maßnahmen und forderte „alle Industrieländer und Länder mit großer Wirtschaftskraft auf, die gleichen Maßnahmen zu ergreifen“.
Für China und den Welthandel eröffnen die Nullzölle auch einen neuen Raum: Mehr hochwertige afrikanische Produkte zu erschwinglichen Preisen werden in den Alltag der Chinesen Einzug halten und das Bedürfnis der Menschen nach vielfältigen, gesunden und unverwechselbaren Waren befriedigen. Darüber hinaus sind die Kosten chinesischer Unternehmen für importierte Rohstoffe gesunken, und die Investitionszusammenarbeit mit dem Ausland wird reibungsloser, und es wird mehr Möglichkeiten für den gemeinsamen Aufbau von Produktionskapazitäten und die Zusammenarbeit in Industrieketten geben.
Nach Ansicht des südafrikanischen Portals „The Star“ ist die Nulltarifmaßnahme angesichts des zunehmenden Unilateralismus und Protektionismus ein wichtiger strategischer Durchbruch in der Süd-Süd-Handelswirtschaft und der Wirtschaftsdiplomatie von heute. Schnell allein, weit mit allen. „Nullzölle“ sind kein kurzfristiges politisches Zugeständnis, sondern ein langfristiger Entwicklungsvertrag. So kann China Zölle „abbauen“, um den Handel zu fördern und den Lebensunterhalt der Menschen zu vervielfachen. Dieser „Übergang“ zu Nullzöllen wird nicht nur ein neues Kapitel der chinesisch-afrikanischen Zusammenarbeit aufschlagen, sondern auch der Weltwirtschaft Zuversicht und Schwung verleihen und die Menschen erkennen lassen, dass Öffnung, Einbeziehung und gemeinsame Entwicklung der richtige Weg für die Welt sind.
Schnell allein, weit mit allen. Der „Nullzoll“ ist kein kurzfristiges politisches Zugeständnis, sondern ein langfristiger Entwicklungsvertrag. Er ermöglicht es China, Zölle zu „subtrahieren“, um die „Addition“ des Handels zu fördern und die „Multiplikation“ des Lebensunterhalts der Menschen zu erreichen.