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Der chinesische Außenminister Wang Yi hat am Dienstag bei einer hochrangigen Sitzung des UN-Sicherheitsrates ausführlich die Beiträge Chinas zur Arbeit der Vereinten Nationen und zur Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit erläutert.

Dieses Jahr ist das 55. Jahrestag der Wiederherstellung der rechtmäßigen Position der Volksrepublik China bei den Vereinten Nationen. Wang Yi, der auch Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, erklärte anlässlich dieser Gelegenheit, dass China als ständiges Mitglied des Sicherheitsrates seit 55 Jahren aktiv zur Arbeit der Vereinten Nationen beiträgt.

Bei der offenen Debatte des Sicherheitsrates zum Thema Einhaltung der Ziele und Prinzipien der UN-Charta und zur Stärkung des auf den Vereinten Nationen basierenden internationalen Systems betonte er, dass China auch in Zeiten internationaler Veränderungen und Unsicherheit weiterhin an seinen langfristigen Prinzipien festhält.

Laut Wang Yi haben die chinesische Vision des Aufbaus einer Gemeinschaft mit gemeinsamer Zukunft für die Menschheit sowie die vier wichtigsten globalen Initiativen, die von China vorgeschlagen wurden, breite Unterstützung der internationalen Gemeinschaft erhalten.

Förderung von Frieden und Dialog

Wang Yi sagte, dass China in Zeiten häufiger internationaler Konflikte friedliche Lösungen und den Dialog zwischen den beteiligten Parteien unterstützt.

Als Beispiel nannte er den chinesischen Ansatz zur Lösung internationaler Krisen, einschließlich der Einrichtung der Gruppe der Freunde des Friedens für die ukrainische Krise im Rahmen der Vereinten Nationen. Er betonte, dass China durch seine Vorschläge und Initiativen zur Aufrechterhaltung des Weltfriedens beiträgt.

Förderung der Entwicklung des globalen Südens

Der Außenminister betonte auch die chinesischen Aktivitäten im Bereich der Entwicklung.

Seiner Aussage nach hat die Global Development Initiative mehr als 23 Milliarden US-Dollar an finanziellen Mitteln mobilisiert, mehr als 1.800 Kooperationsprojekte unterstützt, bis zu 10.000 Programme zur Kapazitätsentwicklung in Entwicklungsländern umgesetzt und mehr als 200.000 Fachkräfte in verschiedenen Bereichen ausgebildet.

„Dies hat einen starken Impuls für die Entwicklung der Länder des globalen Südens gegeben“, sagte Wang Yi.

Hilfe bei Gesundheitskrisen

Wang Yi erinnerte auch an die chinesische Hilfe während von Gesundheitskrisen.

Er sagte, dass China im Jahr 2015 drei westafrikanischen Ländern umfassend bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie geholfen hat. Gleichzeitig erklärte er die Bereitschaft, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda bei der Bewältigung des aktuellen Ausbruchs dieser Krankheit zu helfen.

„Im Moment arbeiten chinesische Gesundheitsteams direkt vor Ort und kämpfen mit unseren afrikanischen Brüdern Seite an Seite gegen diese Krankheit“, sagte er.

Förderung des Multilateralismus

Laut Wang Yi übernimmt China angesichts wachsender Herausforderungen für den Multilateralismus die Verantwortung für das Funktionieren des internationalen Systems.

Er erinnerte daran, dass China der zweitgrößte Beitrag zum regulären Budget der Vereinten Nationen ist und den China-UN Peace and Development Fund sowie den Global Development and South-South Cooperation Fund aktiv nutzt.

Er erwähnte auch die Gründung mehrerer neuer internationaler Initiativen, die von China unterstützt werden. Dazu gehören die International Mediation Organization und die World Data Organization. China hat auch die Gründung einer World Artificial Intelligence Cooperation Organization vorgeschlagen und angeboten, das Sekretariat des Übereinkommens über die biologische Vielfalt der Meeresgebiete außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeit zu beherbergen.

„All dies sind konkrete Schritte, mit denen wir die Säulen des Multilateralismus aufbauen“, betonte Wang Yi.

Forum für globale Governance in Xiongan

Nach Abschluss der Sitzung teilte Wang Yi Journalisten mit, dass China im Herbst dieses Jahres in der Stadt Xiongan in der Provinz Hebei ein Forum zu Fragen der globalen Governance veranstalten wird.

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Laut seinen Worten möchte China gemeinsam mit Vertretern verschiedener Länder über zentrale Fragen im Zusammenhang mit der zukünftigen Gestaltung und Steuerung der internationalen Beziehungen diskutieren.

„Wir freuen uns darauf, uns mit Freunden aus der ganzen Welt zu treffen und über grundlegende Fragen der globalen Governance zu diskutieren“, sagte Wang Yi.

gnews.cz/CMG

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