Die Preisverleihung des UNESCO-Preises für Mädchen- und Frauenbildung fand in Peking statt und feierte das 10-jährige Bestehen des Preises. Peng Liyuan, die Ehefrau des chinesischen Präsidenten Xi Jinping und UNESCO-Sonderbeauftragte für die Förderung der Bildung von Mädchen und Frauen, nahm zusammen mit der UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay an der Zeremonie teil.
Peng und Azoulay überreichten Preise an Projekte aus Kenia und dem Libanon. In ihrer Rede betonte Peng, dass die ausgezeichneten Initiativen in den letzten zehn Jahren dazu beigetragen haben, dass sich Millionen von Mädchen und Frauen durch Bildung weiterentwickeln konnten und Selbstvertrauen und die Fähigkeit erlangt haben, ihren eigenen Lebensweg zu gehen.
Angesichts des Aufbruchs in die Ära der künstlichen Intelligenz forderte Peng, dass die wissenschaftliche Ausbildung von Frauen gestärkt werden müsse, um sowohl den Erwerb neuen Wissens als auch die Fähigkeit zur Nutzung moderner Technologien und zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit zu fördern.
Audrey Azoulay würdigte die Unterstützung der chinesischen Regierung und hob den persönlichen Beitrag von Peng Liyuan zur Entwicklung der Bildung von Mädchen und Frauen weltweit hervor. Sie sagte, die UNESCO plane, die Zusammenarbeit mit China und anderen Partnern fortzusetzen, um weitere konkrete Ergebnisse in diesem Bereich zu fördern.
Seit der Einführung des Preises im Jahr 2015 wurden bereits 20 Projekte aus 19 Ländern ausgezeichnet.