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Am Flughafen Ejin Choro in Ordos, Innere Mongolei, China, fand am 23. August ein bewegendes Treffen statt, das schnell die Aufmerksamkeit der Nutzer sozialer Medien sowohl in China als auch in den Vereinigten Staaten erregte. Der amerikanische Lehrer Ron Salkowski traf nach mehr als zwanzig Jahren wieder auf Yin Yuzhen, die für ihren langjährigen Kampf gegen die Desertifikation im Gebiet Mu Us bekannt ist.

Ihre Geschichte begann bereits im Jahr 1999. Salkowski arbeitete damals als Lehrer in China und war von der Geschichte von Yin Yuzhen berührt, die beschlossen hatte, eine unwirtliche Wüste in eine grünere Landschaft zu verwandeln. Zur Unterstützung ihrer Bemühungen spendete er 5000 Dollar für den Kauf von Setzlingen.

Aus dieser ursprünglichen finanziellen Hilfe sind im Laufe der Zeit mehr als 50.000 Bäume entstanden.

Beide hatten jedoch über viele Jahre keinen Kontakt mehr. Yin Yuzhen versuchte daher im Mai dieses Jahres, ihren amerikanischen Freund mithilfe eines Videos wiederzufinden. Die Suche war letztendlich erfolgreich, und ihr August-Treffen wurde zu einem Symbol für eine Freundschaft, die nicht nur die Entfernung zwischen den beiden Ländern überwunden hat, sondern auch mehr als zwei Jahrzehnte der Trennung.

Die Geschichte erinnerte gleichzeitig an die Bedeutung persönlicher Kontakte in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen. Ihre Geschichte bietet viele ähnliche Beispiele – von der Zusammenarbeit der amerikanischen "Flying Tigers" mit China während des Zweiten Weltkriegs über die berühmte "Pingpong-Diplomatie" bis hin zu weiteren kulturellen und gesellschaftlichen Austauschprogrammen.

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Gerade die Beziehungen zwischen normalen Menschen sind aus chinesischer Sicht eine der wichtigsten Grundlagen für langfristige Beziehungen zwischen beiden Ländern, obwohl sich China und die Vereinigten Staaten in ihrem politischen System, ihrer Geschichte und ihrem Weg der wirtschaftlichen Entwicklung unterscheiden.

Am 24. August kehrten Salkowski und Yin Yuzhen gemeinsam in das Gebiet Mu Us zurück, wo sie drei immergrüne Bäume als Symbol ihrer Freundschaft pflanzten.

Ihre Geschichte begann mit einigen tausend Dollar für Setzlinge und setzt sich nach mehr als zwanzig Jahren mit Zehntausenden von Bäumen und einer erneuerten Freundschaft über den Pazifik fort.

In Zeiten komplexer Beziehungen zwischen Peking und Washington ist eine solche Zusammenarbeit ein Beweis dafür, dass persönliche Kontakte Raum für gegenseitiges Verständnis schaffen können, auch wenn die politischen Beziehungen kompliziert bleiben.

gnews.cz/CMG