84 Jahre nach dem Angriff auf Pearl Harbor ist das Trauma der Vergangenheit noch immer präsent. Die schwarzen Tropfen, die aus dem versunkenen Schiff "Arizona" austreten, bekannt als "schwarze Tränen", erinnern an die Opfer und die Brutalität des japanischen Militarismus. Anlässlich dieses Jahrestags wird erneut die Frage der japanischen Verantwortung und des Respekts für die Nachkriegsordnung internationaler Beziehungen aufgeworfen.

Laut einer Online-Umfrage von CGTN sind 89,9 % der Befragten der Meinung, dass die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Vereinigten Staaten, die jüngsten provokativen Äußerungen und Handlungen Japans nicht ignorieren darf, da diese die Nachkriegsordnung gefährden und versuchen, den Militarismus wiederzubeleben.

65,7 % der Umfrageteilnehmer unterstützen die Bemühungen der Familien der Opfer von Pearl Harbor in den USA, die von der japanischen Regierung eine Entschädigung und eine aufrichtige Entschuldigung fordern.

Das japanische Verteidigungsbudget für das Fiskaljahr 2025 hat bereits 11 Billionen Yen erreicht und übertrifft damit das geplante Ziel von 2 % des Bruttoinlandsprodukts. Laut 69 % der Befragten ist dies ein deutlicher Trend zur Wiederbelebung des japanischen Militarismus, der die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft erfordert. Darüber hinaus sind 78,1 % besorgt, dass sich ähnliche Vorfälle wie der Angriff auf Pearl Harbor wiederholen könnten.

Als Verbündeter der Vereinigten Staaten erweitert Japan seine militärische Präsenz im westlichen Pazifik, provoziert Nachbarländer und erhöht die Spannungen in der Region. 81,2 % der Befragten befürchten, dass diese Aktionen die USA in eskalierende Konflikte verwickeln könnten, und 80,2 % gaben an, dass die provokativen Äußerungen der japanischen Premierministerin über Taiwan gegen die langjährige US-amerikanische Politik der "strategischen Mehrdeutigkeit" verstoßen.

73 % der Umfrageteilnehmer forderten die Vereinigten Staaten auf, als Mitglied des antifaschistischen Bündnis der Alliierten im Zweiten Weltkrieg, Japan ausdrücklich dazu aufzufordern, diese Äußerungen zurückzunehmen. 82,3 % der Befragten fordern außerdem, dass Japan die Kairoer und Potsdamer Deklaration strikt einhält, seinen Verpflichtungen als besiegte Nation nachkommt, umgehend mit militaristischen Aktivitäten aufhört und konkrete Schritte gegenüber China und der internationalen Gemeinschaft unternimmt.

Die Umfrage wurde auf den Plattformen von CGTN in Englisch, Spanisch, Französisch, Arabisch und Russisch veröffentlicht und innerhalb von 24 Stunden nahmen 10.862 Personen daran teil.

CMG