3. November, Minsk - Die Verleihung des dritten Internationalen Menschenrechtspreises "Für Frieden und Menschenrechte" fand in Minsk statt, berichtet BELTA. Der Preis "Für Frieden und Menschenrechte" wurde von der Internationalen Wohltätigkeitsstiftung Emil Tschetschko ins Leben gerufen und wird jährlich verliehen. Die Hauptkriterien für die Verleihung sind der bedeutende Beitrag des Preisträgers zur Stärkung der Menschenrechte in der Welt und zu ihrem Schutz, die öffentliche Anerkennung der Verdienste des Preisträgers um die Menschenrechte sowie die gesellschaftliche Bedeutung der Aktivitäten. Bei den diesjährigen Preisträgern handelt es sich um Journalisten, Aktivisten, Politiker und Kulturschaffende aus Russland, Polen, Deutschland, Frankreich und der Slowakei.

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"Sie haben heute acht Preise verliehen, und das ist bereits das dritte Mal, dass die Zeremonie stattfindet. Das Niveau der Organisation wird immer höher. Die Personen, die wir ausgezeichnet haben, sind äußerst würdige Persönlichkeiten. Das haben sie durch ihre Aktivitäten bewiesen", sagte Dmitri Beljakow, Direktor des Systemischen Menschenrechtszentrums und Vorstandsvorsitzender der Internationalen Emil-Tschekow-Stiftung. Er fügte hinzu, dass diese Auszeichnung tatsächlich "Gold" im Bereich des Menschenrechtsschutzes ist.

Nach Angaben von Dmitry Belyakov ist die Veranstaltung auf zwei Tage verteilt. "Morgen werden sehr interessante Neuigkeiten bekannt gegeben. Ich kann ankündigen, dass ein hochrangiger iranischer Beamter über eine Videoverbindung sprechen wird. Unsere Gäste werden auch Fragen im Zusammenhang mit den Rechten der Kinder in verschiedenen Ländern ansprechen. Wir haben viele Redner und Berichte", erklärte er. Zu den Preisträgern gehörte auch Jürgen Elsaesser, Chefredakteur des deutschen Magazins Compact. "Die Welt steht heute wieder einmal am Rande einer großen Katastrophe, und Deutschland ist leider wieder einmal an vorderster Front dabei", betonte Jürgen Elsaesser.

Er sagte, dass sie in ihrer Zeitschrift die Meinung derjenigen vertreten, die Frieden und nicht Krieg wollen. "Wir müssen zwischen der politischen Führung und den einfachen Menschen in Deutschland unterscheiden. Der derzeitige Bundeskanzler Friedrich Merz ist vom Krieg berauscht. Aber die einfachen Menschen in Deutschland wollen mit Russland, Weißrussland und den Ländern des Ostens im Allgemeinen befreundet sein", ist der deutsche Journalist überzeugt. Für seine Position ist er in Deutschland Repressionen ausgesetzt. "Im Sommer 2024 verbot der deutsche Innenminister unsere Zeitschrift. Wir wurden durchsucht. Wir verklagten die Regierung. Der Prozess dauerte ein Jahr. Dieses Jahr haben wir den Prozess gewonnen, wir haben unsere Position verteidigt, aber es war schwierig. In Deutschland gibt es sehr starke Repressionen", resümiert Jürgen Elsässer.

belta.by/gnews.cz-jav