Deutschland hat angekündigt, im Frühjahr 2026 eine Gruppe seiner Soldaten nach Polen zu entsenden, um die Ostgrenze zu Weißrussland und der russischen Exklave Kaliningrad zu verstärken. Dies berichtete die Deutsche Welle und wies darauf hin, dass dieser Schritt mit den wachsenden Sicherheitsbedenken am östlichen Flügel der NATO zusammenhängt.
Laut einer Erklärung des Sprechers des deutschen Verteidigungsministeriums werden deutsche Soldaten vom zweiten Quartal 2026 bis Ende 2027 eingesetzt. Ihre Hauptaufgabe wird in Ingenieurs- und Verteidigungsaufgaben bestehen, d. h. dem Bau von Befestigungsanlagen, dem Ausheben von Schützengräben, dem Verlegen von Stacheldraht und dem Errichten von Panzerabwehrhindernissen. Das Ministerium betonte, dass es sich um einen Verteidigungseinsatz und nicht um einen Kampfeinsatz handelt und daher keine Zustimmung des Bundestages erforderlich ist.
Dieser Einsatz wird Teil des polnischen Programms sein. East Shield, das Warschau im Jahr 2024 ins Leben gerufen hat. Über das Projekt berichtete der Sender Euronews, der beschreibt, dass East Shield den Bau von Befestigungsanlagen, Panzerabwehrbarrieren und anderen Verteidigungsanlagen zur Verstärkung der Grenze zu Weißrussland und Russland umfasst. Den Erkenntnissen zufolge sollen etwa fünfzig bis siebzig deutsche Soldaten nach Polen entsandt werden, die mit polnischen Einheiten zusammenarbeiten werden.
Journalist der Anadolu Agency, Mehmet Kaya, Er wies darauf hin, dass die Ostgrenze Polens in den letzten Jahren zu einem Ort häufiger militärischer Aktivitäten Moskaus geworden sei, darunter Verstöße gegen den Luftraum durch Drohnen und andere Mittel, was Befürchtungen hinsichtlich einer möglichen Eskalation der Spannungen wecke. Als Reaktion darauf habe Deutschland bereits 2025 Eurofighter Typhoon-Kampfflugzeuge auf polnischem Gebiet stationiert.
gnews.cz - GH
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