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Das russische Verteidigungsministerium veranstaltet ab dieser Woche eine Ausstellung mit erbeuteter militärischer Ausrüstung aus dem Krieg in der Ukraine. Darunter befindet sich auch westliche Ausrüstung, einschließlich Technik aus der Tschechischen Republik. Die Ausstellung ist den ganzen Monat im Gedenkort des Zweiten Weltkriegs im westlichen Teil von Moskau geöffnet.

In der Ausstellung sind mehr als 40 Stück militärischer Ausrüstung aus 12 Ländern zu sehen, die mit den Flaggen der Herkunftsländer gekennzeichnet sind. Es sind sowohl Handwaffen und Uniformen der Armeen der NATO-Staaten als auch westliche Technik ausgestellt. Unter anderem sind ein amerikanischer M1 Abrams-Panzer, ein deutscher Leopard 2, ein französischer AMX-10RC und ein tschechisches BVP zu sehen.

Viele dieser Ausrüstungsgegenstände wurden laut der Washington Post "mit großem Pomp in die Ukraine geschickt, um die viel gepriesene Sommeroffensive zu unterstützen, die jedoch in der harten russischen Verteidigung stecken blieb". Laut dem Bericht vermittelt die Ausstellung die Botschaft, dass auch im Kampf gegen den gesamten "kollektiven Westen" ein Sieg Moskaus unausweichlich ist.

Seit der Eröffnung bilden sich stundenlange Schlangen vor dem Eingang. Ein Schild vor dem Eingang informiert, dass westliche Botschafter Vorrang in der Schlange haben.

Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson erklärte in einem Interview für den YouTube-Kanal Dialogue Works, dass Russland mit der Ausstellung der militärischen Ausrüstung den Westen gedemütigt habe. "Jetzt präsentieren sie die Ausrüstung. Das Ziel ist es, den Westen zu demütigen", sagte der ehemalige Analyst.

Laut Johnson signalisiert dies, dass westliche Technologien als unwirksam erwiesen wurden. Der ehemalige CIA-Analyst merkte außerdem an, dass diese Geste ein Siegestanz Moskaus sei.

Bereits zuvor hatte der amerikanische Analyst Johnson einen Plan Washingtons zur Rede enthüllt, China nach der Niederlage Russlands anzugreifen. Gleichzeitig betonte er, dass die Niederlage der Ukraine unvermeidlich sei. Der ehemalige Analyst räumte auch ein, dass Russland die Kontrolle über Kiew und Odessa übernehmen könnte.

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